Feuer frei für das Nachwuchsförderungsprogramm der SPD Bochum
Zum ersten Mal darf die SPD Bochum dieses Förderprogramm begrüßen. Ursprünglich kommt diese Idee der Förderung von uns Jusos selbst.
Jetzt leiten Svenja Ludwig, Vorsitzende der Jusos Bochum, sowie Mitglied des SPD Vorstands , und Bastian Hartmann, ebenfalls Mitglied des SPD Vorstandes, das Projekt.
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Rund 30 junge Sozialdemokraten und Sozialdemokrtinnen, die kürzlich in die Partei eingetreten sind, dürfen an diesem Projekt teilnehmen. Dabei handelt es sich um zehn Treffen, die über das ganze Jahr verteilt sind.
Die Themen sind breitgefächert: Von der ,,Ideengeschichte der Sozialdemokratie‘‘ bis hin zur ,,Kommunalpolitik‘‘ ist alles vertreten.
Nicht nur theoretische sondern auch praktische Kentnisse, wie Rhetorikfähigkeiten oder das Planspiel über Kommunalpolitik, werden Gegenstand einiger Treffen sein, die über einen Tag hinaus gehen werden.
Darüber hinaus sind alle Landtagsabgeordneten, Axel Schäfer (unser Bundestagsabgeordneter) und unsere Oberbürgermeisterin, Dr. Ottilie Scholz, eingeladen. Diese werden aus der Praxis referieren: Wie sieht sozialdemokratische Politik überhaupt auf Landesebene oder auf Bundesebene aus?
Was auch nicht zu kurz kommen darf: Die Jusos selbst! Svenja Ludwig und Veith Lemmen, Landesvorsitzender der Jusos NRW, werden die Jusos vorstellen.
Am 19.1.2012 ging das ganze Spektakel los. Die 30 jungen Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen lernten sich und auch die Partei kennen. Thomas Eiskirch MdL, Vorsitzender der SPD Bochum, referierte über die Strukturen, Gremien und Personen der Partei.
Von den Jusos selbst sind Laura Schulz, Frederik Sporck und Aleme Hajdari betroffen.
Und wie Laura berichtet: ,,Es war ein toller Start in das Programm. Ich freue mich, auf die weiteren Treffen mit der Gruppe. Ich bin froh, dass solch ein Projekt gezielt für junge Mitglieder entworfen wurde. ‘‘
Fazit: Der Start scheint ziemlich gut gelaufen zu sein.
Frohe Weihnachten !
Das Jusos Bochum -Team [mehr...]
wünscht euch allen eine schöne Weihnachten.
Bochum Langendreer: Demo – Langendreer gegen Nazis
Jusos und SPD Bochum unterstützen den Aufruf zur Demonstration der Initiative „Langendreer gegen Nazis“.
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“In Bochum Langendreer sind seit Anfang diesen Jahres Aktivitäten durch Nazis registriert worden. Neben Hakenkreuz-schmierereien und Aufklebern mit rassistischen Parolen versuchen die Nazis nun vermehrt, BürgerInnen einzuschüchtern. An den Wochenenden „marschieren“ sie laut durch die Straßen, fordern „Nationalen Sozialismus Jetzt“ und zünden Feuerwerkskörper. Den bisherigen traurigen Höhepunkt stellt ein Angriff Ende September am S-Bahnhof Langendreer dar: Eine Nazi-Gruppe griff drei Personen an, brach dabei einem das Nasenbein und prügelte die anderen beiden nur 2 Minuten vor Einfahrt der S-Bahn auf die Gleise.
Am 29. Oktober 2011, 12:00 Uhr startet die Demonstration am Westausgang des S-Bahnhofs Langendreer-West.“
Wir sind jetzt auch bei Facebook !
Nun findest du auch alle Infos,[mehr...]
Termin und spannende Diskussionen der Jusos aus Bochum bei Facebook !
Hier kommst du direkt zu unserer Seite:
http://www.facebook.com/profile.php?id=100002901716937
Bis später auf Facebook, dein Jusos Team.
SPD und Jusos Bochum trauern mit Norwegen
Der SPD Unterbezirk Bochum trauert gemeinsam mit den Jungsozialistinnen und Jugsozialisten Bochum um die getöteten Genossinnen und Genossen der Schwesterpartei in Norwegen.[mehr...]
In einem gemeinsamen Brief erklären Thomas Eiskirch und Svenja Ludwig:
„Wir alle sind geschockt von den Ereignissen in Norwegen. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl ist in diesen schweren Tagen bei den Norwegerinnen und Norwegern, bei den Opfern der grausamen Tat und ihren Angehörigen.
Wir möchten im Namen aller Bochumer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten unsere Bestürzung und tiefe Trauer zum Ausdruck bringen.
Mit der AUF, der Schwesterorganisation der Jusos, sollte gemeinsam in dieser Woche das IUSY-Festival stattfinden. Ein Zeichen für Solidarität sollte einmal mehr in die Welt gehen und einen Weg der Offenheit und Toleranz zeigen. Dies ist nun notwendiger denn je.
Wir stehen Seite an Seite mit unseren norwegischen Freundinnen und Freunden. Die gemeinsamen Werte müssen wir weiter verfolgen für Weltoffenheit, Demokratie und Toleranz.
Unsere Idee ist stärker als ihre Gewalt!“
Die Jusos und SJD - die Falken haben ein digitales Kondulenzbuch eingerichtet, in dem wir solidarisch unserer Trauer und unserem Mitgefühl Ausdruck verleihen können:
http://blog.jusos.de/2011/07/wir-trauern-mit-norwegen-gemeinsame-solidaritatserklarung-der-jusos-und-der-falken/
Vielfalt statt Einfalt! - Gemeinsam gegen Homophobie
Am Dienstag fand der siebte „Internationale Tag gegen Homophobie“ statt. Dieses Datum wurde 2005 erstmalig gewählt und zwar aus historischem Grund: Denn erst seit dem 17. Mai 1990 ist Homosexualität laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) keine Krankheit mehr.[mehr...]
Zum Internationalen Tag gegen Homophobie erklärt Veith Lemmen, Landesvorsitzender der NRW Jusos:
„Die NRW Jusos erklären sich solidarisch mit allen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern und verurteilen jegliche Diskriminierung, auch aufgrund sexueller Orientierung, aufs Schärfste! Wir rufen alle Jusos und SPD-Mitglieder, aber auch die Gesamtgesellschaft auf, gemeinsam gegen Homophobie einzustehen und aktiv zu werden.
In Deutschland sind Homophobie und Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Liebe weit verbreitet. Despektierliche Äußerungen, die Homophobie zum Ausdruck bringen, sind zudem im Sprachgebrauch vieler Menschen verankert. Dies bekämpfen wir und setzen uns nach wie vor gegen Homophobie ein. Auch die SPD-geführte Koalition in NRW, hat im Koalitionsvertrag sinnvolle Ziele, wie die Erweiterung des Art. 3 des Grundgesetzes um das Merkmal sexuelle Identität, festgehalten. Diese Forderungen müssen nun umgesetzt werden!
Die Entscheidung der WHO Homosexualität nicht mehr als Krankheit zu betrachten, ist gerade einmal 21 Jahre her. Unvorstellbar! Und sehr viel liegt nach wie vor im Argen. Nicht nur in der Bundesrepublik. In vielen Ländern der Welt steht Homosexualität sogar immer noch unter Strafe, teilweise werden homosexuelle Handlungen sogar mit der Todesstrafe geahndet. Das muss sofort aufhören!“
Die Jusos Bochum unterstützten am Mittwoch diese Erklärung: "Der Kampf gegen die Homophobie ist noch lange nicht gewonnen. Wir haben eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und die werden wir als Jungsozilistinnen und Jungsozialisten weiter ausfüllen.", so die Vorsitzende Svenja Ludwig.
Der entsprechende Auszug aus dem Koalitionsvertrag NRW im Wortlaut:
Wir stehen für ein tolerantes NRW
Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Wir werden ihrer Diskriminierung konsequent von Anfang an entgegentreten. Der Abbau von Diskriminierung und Homophobie wird in der neuen Landesregierung eine Querschnittsaufgabe sein. Die vollständige Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe im Landesrecht wird unverzüglich umgesetzt. Auf Bundesebene werden wir uns für die vollständige Gleichstellung der Lebenspartnerschaften, insbesondere im Steuer- und Adoptionsrecht, für die Öffnung der Ehe und in Art. 3 GG für die Einfügung des Merkmals "sexuelle Identität" einsetzen. Wir werden für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender einen Aktionsplan gegen Homophobie auflegen.
Jusos wählen neuen Unterbezirksvorstand
Am 16. April wählten die Jusos in Bochum auf der Unterbezirkskonferenz einen neuen Vorstand. Dafür kamen an diesem Tag zahlreiche Jungsozialisten und Jungsozialistinnen in den Sitzungsraum, beinahe alle Plätze waren besetzt. Dabei wurde Svenja Ludwig zum dritten Mal in Folge zur Vorsitzenden der Jusos Bochum gewählt. Die Anwesenden bestätigten damit ihre gute und engagierte Arbeit im letzten Jahr. Als Stellvertreter wurden Isabel Felder, Kevin Kenter, Jos Philipp und Jonathan Ströttchen in den Vorstand gewählt.[mehr...]
Der Samstagmittag an der Alleestraße verlief ausgelassen und harmonisch. Nach einem Gastvortrag von Veith Lemmen, dem Landesvorsitzenden der NRW Jusos, standen schließlich die Wahlen für den Unterbezirksvorstand auf dem Programm. Dass Svenja Ludwig in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt wurde, stellte keine Überraschung dar. Sie wurde mit deutlicher Mehrheit in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt und freute sich deutlich über dieses Ergebnis. „Es ist ein schönes Zeichen mit einer so eindeutigen Mehrheit wiedergewählt worden zu sein und ich freue mich nun auf ein Jahr ohne Wahlkämpfe und viel inhaltlicher und praktischer Arbeit“, so Ludwig.
Zahlreiche neue Gesichter findet man dagegen bei den stellvertretenden Vorsitzenden. Neben dem wiedergewählten Jonathan Ströttchen, wird der Vorstand durch drei neue Mitglieder komplettiert. Isabel Felder, Jos Philipp und Kevin Kenter machen den neuen Unterbezirksvorstand vollständig. Sebastian Hammer ist als gewähltes Mitglied des Landesvorstands der NRW Jusos mit beratender Stimme ebenfalls Teil des neuen Vorstands, sowie Jonathan Röder als gewählter Sprecher der Juso-SchülerInnen Bochum mit. Man kann somit gespannt auf eine neue Marschroute des gewählten Vorstands warten.
Bundeswehr und Schule
Wahrscheinlich hat sie jedeR von uns schon einmal gesehen – die Jugendoffiziere der Bundeswehr. In schöner Uniform, mit glänzendem Orden auf der Brust, stehen sie zu meist auf Berufsmessen, in der Innenstadt oder auch in Schulen. Worauf es die Jugendoffiziere dabei in der Stadt oder auf Berufsmessen abgesehen haben dürfte uns allen klar sein – das werben von neuen Rekrutinnen und Rekruten. Aber was machen die Offiziere in Schule, wenn sie, ebenfalls in schicker aus geh Uniform, Unterrichtseinheiten gestalten oder Podiumsdiskussionen leiten?[mehr...]
Diese Frage stellte sich vor einem Monat der neue Arbeitskreis „Bundeswehr und Schule“ bei den Bochumer Jusos. Mit sehr viel Interesse begrüßten die ungefähr 20 Anwesenden Jungsozialisten und Jungsozialistinnen die beiden, extra aus Köln gekommen Referenten und diskutierten mit ihnen über den Kooperationsvertrag zwischen der Bundeswehr und dem Schulministerium NRW, der der Bundeswehr privilegierten Zugang zu Bildungseinrichtungen gestattet. Der Vertrag wurde 2008 unter der damaligen Bildungsministerin Barbara Sommer abgeschlossen und erlaubt der Bundeswehr ebenfalls Zugang zu Universitäten um dort in die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern einzugreifen. Eigentlich ist der Auftrag der Jugendoffiziere ein rein Bildungspolitischer, sie sollen über die Sicherheitslage in Afghanistan und die Bedrohung durch Terrorismus aufklären. Dass sie dabei aber neutral bleiben oder nicht gar sogar werben, bezweifeln schon seit langem viele Friedensinitiativen, die LandesschülerInnenvertretung NRW und auch die BezirksschülerInnenvertretung Bochum.
Allerdings konnte die Frage was die Bundeswehr in Schulen genau tut auch nach zwei Sitzungen, von uns Jusos, noch nicht beantwortet werden. Zu sehr fehlen „echte“ Erfahrungswerte und zu sehr ist mensch sich unsicher über die wahren Ziele der Jugendoffiziere. Findet eine Beeinflussung der Schülerinnen und Schüler statt? Ist ein Jugendoffizier, der selber im Kriegseinsatz war, ein Objektiver Referent und darf überhaupt in einer Schule unreflektiert und einseitig referiert werden?
Um all diese Frage zu beantworten wollen wir im nächsten Monat erneut ein bis zwei ReferentInnen einladen, die uns genauer sagen können wie die Besuche der Bundeswehr ablaufen. Ebenso suchen wir noch einen Schüler bzw. eine Schülerin die einen solchen Einsatz der Bundeswehr einmal live miterlebt hat. Ein weitere Punkt über den auch Diskutiert werden kann, ist der Beschluss der Juso SchülerInnen Gruppe NRW die erst vor 2 Wochen einen Antrag beschloss, der die sofortige Auflösung des Kooperationsvertrages fordert und ebenfalls den sofortige Rückzug der Bundeswehr von Berufsmessen und aus dem gesamten Gesellschaftlichen Raum.
Weitergehend würden wir uns auch die Unterstützung der Bochumer SPD, bzw. der Ratsfraktion, wünschen um vielleicht auch so an mehr Informationen, speziell für Bochum zu kommen.
Wie und wann die Diskussion bei uns weitergehen wird, erfahrt Ihr zeitnah auf unserer Homepage: jusos-bochum.de, wo wir auch alle neuen Informationen einstellen werden.