Demo in Stolberg
Am Wochenende ist es wieder soweit, der sogenannte "Trauermarsch" der Nazis in Stolberg findet statt. Die Jusos vor Ort und auch die NRW Jusos würden sich über breite Unterstützung freuen. Ansprechpartner ist wie immer Der AK gegen Rechts:[mehr...]
Demo gegen Nazis in Stolberg
Straße: Kaiserplatz 1
Ort: 52222 Stolberg
am kommenden Samstag kommen Nazis aus dem In- und Ausland in Stolberg zusammen, um am Todestag des Stolbergers Kevin P., den Nazis als Märtyrer verherrlichen, für ihre fremdenfeindlichen Ansichten zu werben. Die Nazis erwarten mehrere hundert TeilnehmerInnen zu ihrem vermeindlichen „Trauermarsch“.
Das Bündnis gegen den Naziaufmarsch Stolberg 2011 will darum Flagge gegen Rechts zeigen und auf ihrer friedlichen Gegenkundgebung in der Stolberger Innenstadt für eine nazifreie Stadt demonstrieren.
Die Jusos Stolberg freuen sich über Deine Unterstützung. Die Gegenkundgebung findet ab 12 Uhr in der Stolberger Innenstadt statt. Treffpunkt ist der Juso-Stand auf dem Kaiserplatz um 11.45 Uhr. Sie endet voraussichtlich gegen 16 Uhr.
Weitere Infos erhältst Du darüber hinaus auf der Website www.jusos-stolberg.de !
“Alerta! Alerta! Antifascista?!” – Dresden 2011 – Jusos blockieren Naziaufmarsch
Ein kurzer Demobericht vom Bochumer Landesvorstandsmitglied der Jusos und Leiter des AK Antifa/Integration/Antidiskriminierung: Sebastian Hammer
2 Wochen sind vergangen, die Gemüter haben sich beruhigt…es ist die Zeit für einen Rückblick…
Samstag, 19. Februar 2011, 2:00 Uhr morgens, irgendwo zwischen Kassel und Dresden…vier Busse fahren kurz hintereinander einen Autobahnrastplatz auf der A7 an. Einige Schwarzgekleidete springen aus dem ersten Bus und schauen sich auf dem Rastplatz genau um. Ein ganz normaler Samstagmorgen?…[mehr...]
…Nein! Die NRW Jusos befinden sich in einem Konvoi gemeinsam mit einigen Solid-, Antifa-, SDAJ- und Juso-Bussen auf dem Weg zu Europas größter Nazidemo. Das Ziel? Die Nazis dürfen nicht marschieren. Das Motto des Aufmarsches ist dasselbe wie in jedem Jahr, bereits die Begrifflichkeit „Bombenholocaust“ zeigt den stark geschichtsrevisionistischen Ansatz auf Seiten der Faschistinnen und Faschisten. Das Motto der etwa 20.000 Gegendemonstrierenden wie im letzten Jahr „Dresden nazifrei“. Auch in diesem Jahr haben wieder zahlreiche Menschen aus Politik und Gesellschaft dazu aufgerufen sich in Dresden zu engagieren und mit den Möglichkeiten des Zivilen Ungehorsams den Aufmarsch der Nazis aus ganz Europa zu verhindern. Mit von der Partie sind Menschen von den Toten Hosen über Abgeordnete der Linkspartei bis hin zu „Thierse Blockier´se“ unser stellvertretender Bundestagspräsident.
Die Strategie der Polizei in diesem Jahr musste anders sein als im letzten Jahr. Das war das Ergebnis eines Sachsener Verwaltungsgerichtsurteils auf dem sich auch die Nazis ausruhen wollten. Die Polizei teilte die Stadt in zwei Zonen, ließ die Busse getrennt nach Gruppen nur von der Autobahn und nutzte den Bahndamm als Trennlinie zwischen den Demonstrierendengruppen.
So ging dann in einem Konvoi von über 20 Bussen auf der Autobahnabfahrt alles sehr rasant. Wurde noch im Bus auf den letzten Metern die Bildung von Bezugsgruppen organisiert, während die Busse am Ende der Abfahrt wieder auf die Autobahn geleitet werden sollten, gingen plötzlich die Türen aus allen Bussen auf und eine Gruppe von ca. 1000 Demonstrierenden stand auf der Autobahnabfahrt, mittendrin – die Jusos. Da wusste auch die Polizei, dass der Plan wohl nicht aufgegangen war.
In Dresden angekommen machte mensch sich auf den Weg, einen langen Fußmarsch vom Rande Dresdens zum Bahnhof anzutreten, wo die Nazis ihre Anreise organisieren mussten. Bereits noch weit von der möglichen Naziroute entfernt, setzte die Polizei ein Zeichen. Es kam zu einem großflächigen Pfefferspray Einsatz gegen die Gegendemonstrierenden ohne klar ersichtlichen Grund und Vorwarnung. Die Gruppe wurde in verschiedene Teile zersprengt und die NRW Jusos machten sich mit ihren Bezugsgruppen von „Bus“ bis „Fischstäbchen“ als Kleingruppe weiter auf den Weg. Dieser Kleingruppe war es auch zu verdanken, dass man so nah an einen der Kundgebungsorte herankam wie nur wenige Andere. Genutzt hatte es nichts, weg geschickt vom hohen Polizeiaufgebot von Hundestaffel bis Wasserwerfer zog mensch sich auf den Campus der Uni zurück, welche ihre angemeldete Demonstration, auf Druck der Polizei hin, einen Tag zuvor absagte.
Gegen Mittag und nach den Beschwerden Einiger, dass es doch recht langweilig wäre, ging es schneller als einigen lieb war. Eine Polizeiblockade wurde komplett aufgegeben und große Gruppen des schwarzen Blocks und anderer Gruppen zogen in das Sperrgebiet – Jusos im Schlepptau. Da wurde es dann nochmal turbulent. Während einige Jusos brennende Blockaden fotografierten für ihr Fotoalbum, drohte die Situation zwischen Polizei und schwarzem Block zu eskalieren. Nachdem einige Randalierer, die leider im schwarzen Block dabei waren, Steine und Feuerwerkskörper warfen hieß es für die Polizei „Knüppel und Pfefferspray frei“. Wir konnten uns als Jusogruppe unter den argwöhnischen Blicken der gehetzten PolizistInnen noch an einer Mauer in Sicherheit bringen und haben dann nach den doch blassen Gesichtern einiger Mitfahrender den Heimweg angetreten.
Festzuhalten sind nach dieser Demo verschiedene Dinge:
Es ist wieder gelungen den Naziaufmarsch zu blockieren und das auch unter großer Jusobeteiligung (knapp 100 Jusos aus NRW) – Es lohnt sich immer gegen Geschichtsrevisionismus und rassistische Hetze auf die Straße zu gehen!
Wir müssen als NRW Jusos nach den Erfahrungen von Dresden, aber auch den Polizeiaktionen, welche aus der Nachberichterstattung deutlich wurden – bspw. Die Durchsuchung der Bündnisräumlichkeiten – mit Nachdruck für unsere Forderung der individuellen Kennzeichnungspflicht für Polizistinnen und Polizisten eintreten!
In diesem Sinne, vielen Dank an alle Beteiligten - bis im nächsten Jahr und – No pasarán!
Atomenergie - eine sichere Energiequelle????
Zur aktuellen Situation in Japan erklärt die Bochumer Juso-Vorsitzende Svenja Ludiwg:
"Was wir derzeit in Japan erleben und auch in Europa gebannt im Internet oder auf unseren Fernsehern verfolgen ist schrecklich und für die Menschen vor Ort ein unglaubliches Leid.
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Was wir aber daran erkennen können ist eins. Atomenergie ist und bleibt keine sichere Techologie!
Wir müssen unbedingt am Atomausstieg festhalten und folgerichtig ist es, wenn die SPD gegen den "Austieg aus dem Ausstieg" klagt.
Wir Jusos fordern die Bundesregierung auf, die japanischen Behörden nach Kräften zu unterstützen. Und hoffen, dass das schlimmste vermieden werden kann.
Aber auch die japanische Regierung muss die richtigen Schlüsse ziehen und den Bau von weiteren Atomkraftwerken überdenken.
Wir brauchen saubere und sichere, zukunftsfähige Technologien."
Jusos liefern Konzept für „ Ein Jugendparlament für Bochum“
Seit den Bundestagswahlen im Jahr 2009 treibt die Jusos Bochum die Frage um, wie man der Politik- und Demokratieverdrossenheit unter Jugendlichen einen Riegel vorschieben kann. In vielen Sitzungen sind Ideen und Ansätze durchdacht und diskutiert worden, denn klar war von Anfang an: eine Lösung des Problems kann nur in einem umfassenden Paket liegen, das auf verschiedene Situationen und Bedürfnisse eingeht, das an vielen unterschiedlichen Stellen ansetzt. Der erste Teil dieses Pakets kann nun übergeben werden.[mehr...]
Nach einer einjährigen Diskussionsreihe in Stadtbezirken und Ortsvereinen, nach vielen gewonnenen Eindrücken aus Nachbarstädten und nach der Auswertung von zahlreichen Erfahrungsberichten hat der Unterbezirksvorstand in seiner letzten Sitzung das Konzept „Ein Jugendparlament für Bochum“ für gut befunden. Nun soll es im April von der Delegiertenkonferenz der Jusos Bochum endgültig beschlossen werden. Hier ein Überblick über die wichtigsten Eckpunkte.
Ziele des Jugendparlaments für Bochum
Wir wollen eine demokratisch legitimierte Interessensvertretung für die Bochumer Jugendlichen. Das Jugendparlament für Bochum wird ihre Plattform und ihr Sprachrohr, über das ihre Interessen Einzug in die Kommunalpolitik finden.
Wir wollen politische Interessens- und Willensbildung fördern. Das Jugendparlament für Bochum steht für politische Bildung. Es führt seine Mitglieder ein in parlamentarische Abläufe und macht sie gleichzeitig zu Multiplikatoren, lässt sie zu Bindegliedern zwischen Jugend und Politik werden.
Wir wollen die Kinder- und Jugendarbeit in Bochum weiter verbessern. Das Jugendparlament für Bochum stößt Projekte in der Kommune an, plant Veranstaltungen und Aktionen, die bei Jugendlichen ankommen und führt sie durch.
Wir wollen Alt und Jung zusammenführen. Das Jugendparlament für Bochum zeigt, wie die gemeinsame Gestaltung der Zukunft Hindernisse überwindet, Missverständnisse und Barrieren abbaut und unsere Gesellschaft enger zusammenschweißt.
Das Jugendparlament für Bochum
Für 2 Jahre wählen alle Bochumer Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren in Schulen und Betrieben 26 Parlamentarier aus den 6 Stadtbezirken Bochums. Alle Jugendlichen in diesem Alter haben das aktive und das passive Wahlrecht. Der Wahltag ist in den weiterführenden Schulen Bochums ein Projekttag und erhält einen besonderen Rahmen.
In seinen kontinuierlich stattfindenden Sitzungen behandelt das Jugendparlament die Kinder und Jugendliche betreffenden kommunalpolitischen Themen, plant Aktionen, Veranstaltungen und Projekte.
Gemeinsam mit seinen Stellvertreterinnen und Stellvertretern vertritt der oder die Sprecher/in die Beschlüsse des Jugendparlaments für Bochum im Rat der Stadt Bochum und in dessen Fachausschüssen. Sie sind auch verantwortlich für die aktive Kinder- und Jugendarbeit des Parlaments.
Das Jugendparlament für Bochum in den Schulen und der Öffentlichkeit
Das Jugendparlament für Bochum leistet einen großen Beitrag im Kampf gegen Politik- und Demokratieverdrossenheit und erreicht viele Jugendliche weit über seinen Mitgliederkreis hinaus.
In zentrale Diskussionsveranstaltungen in den Wahlbezirken finden Jugendliche und Parlamentarier zusammen und diskutieren ihre politische Themen, Anfragen und Probleme. Die zentralen Anlaufstellen sind auch hier die weiterführenden Schulen Bochums.
Zusätzlich gibt die Stadt begleitend zur Arbeit des Jugendparlaments für Bochum Unterrichtsmaterialien heraus und informiert Schulen und Öffentlichkeit über die Arbeit des Parlaments.
Das Jugendparlament für Bochum in der Kommunalpolitik
Das Jugendparlament für Bochum erhält im kommunalpolitischen System der Stadt Bochum den Status eines erweiterten Beirates. Alle Jugendliche betreffenden Angelegenheiten des Rates und seiner Ausschüsse, sowie der Bezirksvertretungen werden an das Jugendparlament weitergeleitet und sind dort Beratungsgegenstand. Das Jugendparlament hat Rede- und Antragsrecht im Rat, seinen Ausschüssen und den Bezirksvertretungen.
Organisation und Finanzierung des Jugendparlaments für Bochum
Die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum unterstützt das Jugendparlament für Bochum bei seiner Arbeit und stellt ihm ausreichende organisatorische Ressourcen zur Verfügung. Sie stellt sicher, dass das Jugendparlament bei seinen Sitzungen in formalen und rechtlichen Fragen, sowie in der inhaltlichen Arbeit beratend und koordinierend unterstützt wird.
Die laufenden Geschäfts- und Betriebskosten des Jugendparlaments sowie die Einrichtung und Aufrechterhaltung eines Büros für die Angelegenheiten des Jugendparlaments werden im vollen Umfang durch die Stadt Bochum getragen, um die ungestörte und unbeeinflusste Arbeit des Jugendparlaments sicher zu stellen. Auch ein Etat für Projektarbeit, vor allem auf dem Gebiet der politischen und kulturellen Bildung, steht dem Jugendparlament zur Verfügung. Gezielte und zeitlich sowie räumlich befristete Aktionen und Projekte dürfen darüber hinaus durch Drittmittel finanziert werden.
Der für das Projekt verantwortliche stellvertretende Vorsitzende Jonathan Ströttchen ist sich sicher: „Wir können nun ein rundes und durchdachtes Konzept vorlegen. Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten alles dafür getan, mit diesem Konzept gute Vorarbeit für die konkrete Ausarbeitung und Umsetzung im Rathaus zu liefern. Jetzt geht es darum, dass die Mutterpartei das Konzept aufnimmt und auf eine Umsetzung drängt.“
Viel Rückhalt haben die Jusos hierfür in ihrer Diskussionsreihe in den Stadtbezirken erhalten. „Wir haben uns viel Zeit genommen, um die Partei in allen Stadtbezirken an der Entwicklung des Konzepts zu beteiligen. Wir haben dabei viele gute Anregungen erhalten und sie eingearbeitet. Die Stadtbezirke haben uns überall Unterstützung zugesagt und unsere Arbeit gelobt. Das macht uns zuversichtlich, dass wir auch als SPD bald das Thema „Ein Jugendparlament für Bochum“ nach vorne bringen.“, so Ströttchen weiter.
Gleichstellung muss endlich Realität werden!
Auch zum 100. Geburtstag des Weltfrauentages kann von einer Gleichstellung der Geschlechter nicht die Rede sein. Trotz vieler Fortschritte auf allen Ebenen sind noch längst nicht alle Benachteiligungen von Frauen beseitigt. [mehr...]
YZum internationalen Frauentag erklärt Veith Lemmen, Landesvorsitzender der NRW Jusos:
„Der geringe Frauenanteil in Führungspositionen kann nicht länger hingenommen werden. Wir setzen uns deshalb für eine verbindliche Quote in der Privatwirtschaft und eine bessere Betreuungssituation ein, um Familie und Beruf miteinander verbinden zu können.
Auch die ungerechte Entlohnung ist nicht akzeptabel. Noch immer bekommen Frauen etwa 23 Prozent weniger Stundenlohn als ihre männlichen Kollegen. Das Prinzip „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“ entspricht nicht den Realitäten in der Arbeitswelt. Wir fordern endlich ein Gesetz zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern.
Eine Ursache der großen Lohnunterschiede ist der hohe Frauenanteil an Teilzeitjobs bzw. Minijobs. Die Folgen sind geringe Einkommen und Armut. Hier setzen wir uns für einen gesetzlichen Mindestlohn und für eine geschlechtsneutrale Berufsberatung ein.
Für uns NRW Jusos ist klar: Gleichstellung darf nicht nur eine leere Worthülse sein, sondern muss endlich Realität werden!“
Studiengebühren in NRW gekippt!
Zur Abschaffung der Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen erklären der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek, und Veith Lemmen, Landesvorsitzender der NRW Jusos:
Wir haben Wort gehalten. Zum kommenden Wintersemester werden die von CDU und FDP eingeführten Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen wieder abgeschafft.[mehr...]
Die SPD-geführte Landesregierung hat damit eines ihrer zentralen Wahlkampfversprechen eingelöst. Wir sorgen für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in NRW.
Wir haben immer gesagt: Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Eine gute Bildung und Ausbildung junger Menschen ist die zentrale Voraussetzung zu Teilhabe und gesellschaftlicher Integration. Indem wir alle Talente fördern, sichern wir auch den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.
Trotz der Abschaffung der Studiengebühren, müssen unsere Hochschulen gut ausgestattet sein. Deshalb werden sie auf der Basis des Gebührenaufkommens aus dem Jahre 2009 eine Kompensation von zunächst mindestens 249 Millionen Euro pro Jahr erhalten. Wir stärken darüber hinaus die Mitbestimmung der Studierenden bei der Verwendung der Mittel für die Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre.
Die Abschaffung der Studiengebühren stellt einen echten Paradigmenwechsel in der Landespolitik dar. Aber wir wollen noch mehr erreichen. Langfristig muss Bildung gebührenfrei sein, vom Kindergarten bis zur Hochschule. Bessere Investitionen in die Zukunft unseres Landes gibt es nicht.
Jusos Bochum diskutieren über Jugendparlament
Als Reaktion auf die sinkende Wahlbeteiligung und die zunehmende Politik- und Demokratieverdrossenheit unter Jugendlichen diskutieren die Bochum Jusos in ihrer nächsten Sitzung am Mittwoch (19.01.2011) ab 19 Uhr in ihrem Büro in der Alleestraße 144 über die mögliche Einführung eines Jugendparlaments für Bochum. Grundlage hierfür ist ein entsprechendes Konzept der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten, das seit nunmehr einem Jahr in einer innerparteilichen Diskussionsreihe debattiert und kontinuierlich bearbeitet wurde. Alle interessierten jungen Menschen sind nun zu dieser abrundenden Diskussion eingeladen.[mehr...]
Im Schwerpunkt soll es bei der betont öffentlichen Sitzung am Mittwoch um die konkrete Ausgestaltung des Konzepts der Bochumer Jusos gehen, das sich vor allem auf die Erfahrungen aus Herne, Düsseldorf und Mülheim stützt. In der Diskussionsreihe im vergangenen Jahr wurden viele Vorschläge, Anregungen und auch Kritik aufgenommen, die nun im Detail geprüft und diskutiert werden sollen. „Wir Jusos haben den Willen, ein Jugendparlament in Bochum zu installieren und wir haben ein gutes und stichhaltiges Rahmenkonzept.“, so der zuständige stellvertretende Vorsitzende Jonathan Ströttchen. „Jetzt geht es darum unsere ganz konkreten Ansätze für Bochum noch einmal zu überprüfen und da, wo es verschiedene Wege gibt, den richtigen zu finden.“, so Ströttchen weiter.
Nach der parteiinternen Debatte sehen die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten nun auch den Zeitpunkt gekommen, die Diskussion zu öffnen. „Jugendparlamente funktionieren immer dann sehr gut, wenn es gelingt, aus Betroffenen Beteiligte zu machen. Mit diesem Grundsatz gehen wir schon in der Entwurfs- und Planungsphase an die Arbeit.“, so die Vorsitzende Svenja Ludwig. „Uns ist es wichtig, möglichst viele Jugendliche möglichst früh einzubinden. Nur so kann ein vernünftiges Konzept entstehen, dass nicht an den Interessen und Anliegen der Jugendlichen vorbei geht!“
Die Bochumer Jusos wollen ihre konzeptionellen Arbeiten noch in diesem Jahr zum Abschluss bringen und sind sehr zuversichtlich, dass sich trotz der angespannten Haushaltslage ein solches Vorhaben gegen Demokratie- und Politikverdrossenheit und für einen größeren positiven Einfluss von Jugendlichen auf die Kommunalpolitik in einem überschaubaren Zeitraum durchsetzen lässt.
Anti-Nazi-Demo am Samstag in Hamm
Für den kommenden Samstag (23.10.) haben rechte Kameradschaften und autonome Nationalisten zu einer Demo in Hamm aufgerufen. Wir überlassen den Nazis nicht die Stadt, sondern gehen gemeinsam mit vielen dem Naziaufmarsch entgegen. Zu der Gegendemo, die von uns Jusos angemeldet ist, ruft ein breites linkes Bündnis von Antifa bis zur SPD auf. [mehr...]
Um ein deutliches Zeichen zu setzen, brauchen wir Deine Unterstützung. Daher: Komm mit Deinen Jusos und Deinen FreundInnen nach Hamm. Wir zeigen den Nazis gemeinsam, was wir von ihnen halten!
Hier die wichtigsten Eckdaten:
Beginn der Demo ist 12 Uhr an dem Kulturzentrum Hoppe Garden (Oberonstraße 20) im Hammer Westen (20 Minuten vom Bahnhof entfernt). Ab 11 Uhr beginnt dort die Kundgebung. Am Hauptausgang des Bahnhofes werden Helfer bei der Koordinierung helfen. Die Nazis treffen sich um 12 Uhr am Westausgang des Bahnhofes.
Während wir uns südlich der Nazi-Route formieren, trifft sich ein bürgerliches Bündnis nördlich der Route.
Alle aktuellen Infos findest Du auf unserer Website www.naziaufmarsch-entgegentreten.de
Wie kommst Du dorthin?
Melde Dich am besten bei Sebastian Hammer, deinem zuständigen Vorstandsmitglied (siehe Kontaktformular). Dann können wir gesammelt aus Bochum zur Demonstration fahren.
Venceremos!
"KultRuhr" auch im nächsten Jahr
Zur Kulturhauptstadt haben die Jusos aus dem Ruhrgebiet einen gemeinsamen Sampler mit Nachwuchsbands aus dem Pott herausgebracht und kostenlos verteilt. Auch 2011 soll wieder eine CD mit jungen Bands herausgebracht werden.[mehr...]
Entsprechend rufen die Jusos Bochum dazu auf, bis zum 15.11.2010 "GEMA-freie" Titel einzureichen. Diese Titel können zusammen mit einer kurzen Selbstdarstellung der Band per Post an das SPD-Büro, Alleestraße 144, 44793 Bochum, oder per Mail an info@jusos-bochum.de geschickt werden."In diesem Jahr konnten wir 10.000 Exemplare in die Pressung geben. Das versuchen wir auch für 2011 wieder zu schaffen. Damit tragen wir dazu bei, dass junge Talente auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt werden können", erklärt Svenja Ludwig, Vorsitzende der Jusos Bochum. "Auch nach dem Kulturhauptstadt-Jahr wollen wir junge Kultur fördern. Dabei werden die CD's kostenlos in vielen Kneipen, Cafés und Jugendeinrichtungen im gesamten Ruhrgebiet zu finden sein und so dazu beitragen, junge Nachwuchsbands zu fördern", so Ludwig weiter. "Ziel ist die Fertigstellung der CD im Frühjahr 2011. Gerade junge Kultur wird häufig in den einzelnen Städten zu stark vernachlässigt. Dabei ist gerade die Förderung unkommerzieller junger Kultur wichtig. Besonders bei jungen Menschen gibt es viele verschiedene Formen und Ausdrucksweisen von "Kultur" zu entdecken und zu fördern."
Sebastian Hammer für den Landesvorstand
Die Jusos Bochum haben den stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Sebastian Hammer ins Rennen um einen Posten im nächsten NRW-Landesvorstand der Jusos geschickt. Auf der letzten Ruhr-Jusos Sitzung wurde Sebastian mit der Mehrheit der anwesenden Unterbezirke als Ruhrgebietskandidat nominiert. Insgesamt sind für das Ruhrgebiet Nicolin Schmiedgen, Kim Quermann, Florian Meyer, Frederic Cordes, Marcel Wenzel und Sebastian Hammer nominiert.[mehr...]
Sebastian hat in den vergangenen Jahren in Bochum besonders am Bereich gegen Rechtsextremismus gearbeitet und ist in der Kommune aktiv im Bereich der Integrationsarbeit.
Die Jusos Bochum wünschen Sebastian viel Erfolg bei der Landeskonferenz am 04. Und 05. September 2010 in Bielefeld.
Hier könnt ihr auch bereits seine Kandidatur nachlesen.
VRR-Aufsichtsrat fördert Bildungsbenachteiligung
Studierende des zweiten Bildungswegs (Berufsschulen etc.) fallen ab dem neuen Schuljahr aus der Förderung des Schoko-Tickets raus. Die obengenannte Gruppe hat bereits ihre Kündigungen für die bestehenden Abonnements erhalten.
[mehr...]
Die schwarz-grüne Koalition im Verwaltungrat des VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) blockiert somit ganz Bildungsbiographien von bis zu 4.500 Studierenden des zweiten Bildungswegs.
Die neue Landesregierung in NRW will eine Verbsserung der Bildungschancen für jeden Einzelnen und jede Einzelne. Jedoch gab es einen breiten Konsens bei den Grünen und der Union im Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes, bei dem auch einige Sozialdemokratinnnen und Sozialdemokraten mitgestimmt haben. Hier sollte die Regierung eine Lösung finden.
Svenja Ludwig, Bochumer Juso-Vorsitzende, erklärt dazu: "Man darf seine Tarif- und Kostenpolitik nicht auf dem Rücken der jungen Menschen austragen. Es ist eine Schande, wenn in unserem Bundesland einige Menschen keinen Abschluss nachholen können, weil ihnen das Geld für ein Ticket fehlt."
Sebastian Hammer, Bochumer Kandidat für den Juso-Landesvorstand erklärt: "Im Landesgesetz von NRW ist tatsächlich nicht verankert, dass es für diese Personengruppe eine Förderung geben muss. Das ist ein Zustand, der eine Änderung erfordert. Die neue Landesregierung ist hier in der Pflicht und muss eine Lösung finden."
Seit 8 Jahren kofinanziert der VRR für die Schülerinnen und Schüler des zweiten Bildungswegs diese Art des Tickets. Dies war eine Form von solidarischer und intelligenter Unternehmenspolitik. Mit dieser Tradition darf nicht gebrochen werden.
Nachdem die Industrie- und Handelskammer dieses Jahr in einem Bericht erklärte, dass ca. 50.000 Lehrstellen unbesetzt bleiben mangels Bewerberinnen und Bewerber, darf der VRR hier nicht noch weitere Hürden setzen und auch volkswirtschaftlichen Schaden zusätzlich anrichten.
Wir brauchen wirkliche Bildungsgerechtigkeit. Daher fordern die Jusos Bochum den VRR auf, seinen Beschluss zu überdenken und eine Lösung anzubieten, bis die Landesregierung eine gesetzliche Regelung zur Mobilität Studierender auf dem zweiten Bildungsweg geschaffen hat.
Jusos grillen und spielen Fußball
Die Jusos Bochum laden alls Jusos (auch die, welche sich nicht zuvor angemeldet haben) ganz herzlich zum Fußball spielen und anschließendem Grillen morgen, am Samstag, 14.8.2010 ab 17:00 Uhr ein.[mehr...]
Nach dem Fußball wird in netter Runde gegrillt. Es gibt Salat, Fleisch und Würstchen. Wer gerne noch etwas anderes essen möchte, der kann gern etwas mitbringen. Der Grill ist ja vor Ort.
Die Adresse lautet Kollegstr. 10, 44801 Bochum
mögliche Anfahrten:
1. U35 bis Endstelle=Hustadt -> gegenüber durchs Technologiequartier über Lise-Meitner-Allee, nächste rechts (müsste Konrad-Zuse-str sein) wird nach 200m automatisch zu auf dem Kalwes, straßenverlauf immer folgen, nach der Steigung nächste rechts=Kollegstr. bis Ende. Ca. 20min
2. Mit dem Auto via Unistr. -> bei Haltestelle Hustadt abfahren, links ins TQ, oberer Beschreibung folgen
3. Mit dem Auto via A43 -> Abfahrt Witten-Heven (bei großer blauer beachvolleyballhalle), Ampel links Richtung Kemnade, Straßenverlauf um Rechtskurve folgen, nächste links bei landgasthof, Berg hoch, nächste links in Kollegstr.
Wir würden uns freuen möglichst viele von Euch am Samstag beim Fußball spielen und anschließendem Grillen zu sehen.
Jusos Bochum laden zu UBK ein
Die Jusos Bochum laden am 25 August 2010 zu ihrer nächsten Unterbezirkskonferenz ein. Im Hinblick auf die nächste Landeskonferenz am 4./5. September 2010 in Bielefeld und die anstehende Neuwahl des Juso-Landesvorstands wollen wir mit euch das Antragsbuch beraten. Als Referenten konnten wir Veith Lemmen, Koordinator der Juso-Hochschulgruppen NRW und kooptiertes Mitglied in den Juso-Landesvorstand, gewinnen. Die Einladung und alle anderen Details findet Ihr auf der Unterseite „Unterbezirkskonferenz“.
Hannelore Kraft ist neue Ministerpräsidentin von NRW
Hannelore Kraft ist die neue Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen. Sie wurde im zweiten Wahlgang mit 90 Ja-Stimmen gewählt. 80 Abgeordnete stimmten gegen sie, 11 enthielten sich der Stimme. Hannelore Kraft ist die erste Frau an der Spitze einer NRW-Regierung.Anschließend bedankte sich Hannelore Kraft für ihre Wahl. «Ich freue mich auf die Aufgabe, die vor mir liegt.» NRW sei ein starkes Land, dessen Bürger unseren vollen Einsatz verdient hätten. Kraft rief alle im Landtag vertretenen Fraktionen zur Zusammenarbeit auf. Das Wohl des Landes müsse Vorrang haben vor parteipolitischen Interessen, so die neue Ministerpräsidentin.
AK gegen Rechts betreibt Aufklärung an Schulen
Bereits an die zweite Schule wurde der Arbeitskreis gegen Rechts der Jusos Bochum zur Aufklärung an weiterführenden Schulen eingeladen. Hierbei spielen die SPD und Parteien keine Rolle, viel mehr geht es um die Aufklärung über die NPD und die "Rattenfänger-Strategien" der neuen Rechten.
[mehr...]
Bereits im Vorfeld der Kommunalwahlen in NRW haben die Jusos Bochum in einem Schreiben alle weiterführenden Schulen auf die Gefahr der Schulhof-CD aufmerksam gemacht und gleichzeitig ein Aufklärungsgespräch angeboten.
Die Schiller-Schule in Bochum kam auf das Angebot zurück und "buchte" die beiden AK-Leiter des Arbeitskreis gegen Rechts der Jusos Bochum für die Poltiik-AG sowie verschiedene Klassen aus der Differenzierung aus dem Sozialwissenschaftlichen Bereich. Scheinbar sprach sich die Fachkompetenz der Jusos auf dem Gebiet herum und es kam schnell eine Anfrage des Schiller-Gymnasiums Witten hinzu.
In der letzten Woche besuchten die Jusos Bochum gemeinsam mit den Jusos Witten die vollbesetzte Aula des Schiller-Gymnasiums Witten. Der Vortrag mit anschließender Diskussion beinhaltete sowohl die Entstehung und Entwicklung der NPD in Deutschland, die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt sowie rechtsextremen Lifestyle und bekannte Köpfe der Wittener rechtsextremen Szene.
"Der AK gegen Rechts begrüßt die Bereitschaft der Schulen gemeinsam an dem Thema zu arbeiten und freut sich auf weitere Anfragen von Bochumer Schulen oder Schülervertretungen." stellte Sebastian Hammer, einer der AK-Leiter, zufrieden fest.
Inhaltlich einmal tief eingeatmet
Zufrieden, um einiges Wissen reicher und mit vielen neuen Ideen und Standpunkten kommen die Jusos Bochum aus ihrem diesjährigen Wochenendseminar in Hattingen zurück nach Bochum. Die Diskussionen und Workshops boten einen tiefgreifenden Einstieg in die nach den vielen Wahlkämpfen nun in den Mittelpunkt rückende inhaltliche politische Arbeit. Aber auch die so genannten teambildenden Maßnahmen durften natürlich nicht fehlen.[mehr...]
An diesem Wochenende (25. – 27. Juli) bot die DGB-Bildungsstätte in Hattingen den Bochumer Jungsozialistinnen und Jungsozialisten Heimat- und Arbeitsstätte. Die Teilnehmer des diesjährigen Juso-Seminares genossen die wunderschöne und natürliche Atmosphäre, das schöne Wetter und den Grillplatz – natürlich erst nach getaner Arbeit.
Und die begann gleich am Freitagabend mit einer Diskussionsrunde über die „Grauen Wölfe“. Die Jusos ließen sich vom eigens eingeladenen Referenten Dr. Kemal Bozay, dem Verfasser des Buches „Graue Wölfe heulen wieder“ über die Gruppe aufklären, erarbeiteten Motive und Hintergründe. Am Ende des Abends war für den Leiter des AK Gegen Rechts klar: „Diese Gruppe wird uns in unserer Arbeit gegen Rechts weiter beschäftigen. Wir werden uns intensiv mit ihnen beschäftigen und unsere Arbeit möglicherweise auch in einem Antrag bündeln.“
Nach einer kurzen das Gruppengefühl und den Teamgeist durchaus steigernden Nacht ging es dann am warmen und sonnigen Samstag so richtig los. Morgens stiegen die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten zusammen mit dem Gründer des „Pottblogs“ Jens Matheuszik in das Thema „Netzpolitik“ ein. „Über dieses Thema wird in unserer Partei viel zu wenig diskutiert. Wir werden als Jusos für einen regelmäßigen Diskussionskreis Netzpolitik innerhalb der SPD Bochum eintreten!“, fasste Jonathan Ströttchen, Vorstandsmitglied der Jusos Bochum, die Ergebnisse zusammen.
„Wir haben sehr sehr viel gemeinsam!“, war dann der Leitspruch des Nachmittags. In einem Workshop in Zusammenarbeit mit der Grünen Jugend Bochum wurden die Knackpunkte der Umwelt- und Energiepolitik, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen SPD und Grünen beleuchtet. Die Leiterin des AK Ökologie und Umwelt Ulla Bothe ging sogar noch einen Schritt weiter: „Es ist für uns als SPD sehr wichtig, dass wir uns diesem Thema etwas mehr widmen. Wir haben starke Positionen, die auch gemeinsam mit den Grünen vertreten werden könnten. Doch findet man sie bei uns höchstens im Programm, selten aber in Reden und Gesetzesinitiativen unserer Berufspolitiker.“
Bevor der Abend dann beim gemeinsamen Grillen und Fußballschauen seinen Ausklang fand, warfen die Seminarteilnehmer schonmal einen ersten Blick auf das Thema der kommenden Sitzung: „Die Jusos machen vermehrt die Abschaffung der Ziffernnoten an unseren Schulen zum Thema!“, informiert der Bochumer Juso-SchülerInnen-Sprecher Jonathan Röder: „Wir haben heute erste inhaltliche Grundlagen zu dieser sehr komplexen Fragestellung geschaffen und werden am Mittwoch dann um 19 Uhr in unserem Büro in der Alleestraße gemeinsam mit Pat Kreß, dem Landessprecher der Juso-SchülerInnen tiefergehend darüber diskutieren.“ Zu dieser, wie auch zu allen anderen Sitzungen, sind alle interessierten Jugendlichen natürlich herzlich eingeladen.
Die Feedbackrunde brachte vor der Abreise am Sonntag dann auch vieles Positives mit sich: „Ich glaube, wir haben ein richtig gutes und intensives Seminarwochenende hinter uns.“, resümiert die Bochumer Juso-Vorsitzende Svenja Ludwig. „Wir haben unsere inhaltliche Arbeit vertieft, uns an neue Gebiete herangewagt und nehmen viel mit zurück nach Bochum!“
Am 09. Mai zur Wahl gehen - Gegen Ausländerfeindlichkeit - Für Toleranz und Vielfalt und Partizipation von Migrantinnen und Migranten
In der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag unmittelbar vor der Landtagswahl hat es der SPD-Kandidat Serdar Yüksel mit Vandalismus aus dem rechtsextremistischen Spektrum zu tun. Als er sich am Morgen aufmachen wollte gemeinsam mit Zülfiye Kaykin, aus Hannelore Krafts Kompetenzteam, die Bochumer Zentralmoschee zu besuchen, fand er sein Wahlkampfmobil mit Hakenkreuzen beschmiert vor. Die Jusos Bochum verurteilen dies und geben den Wählerinnen und Wählern ein klares Signal für den Wahlsonntag mit:
Am Sonntag, den 09. Mai 2010, SPD wählen. Wir sind mit unserem Landtagskandidaten Serdar Yüksel gut aufgestellt für eine multikulturelle Gesellschaft mit Toleranz und Vielfalt.[mehr...]
Die Schmierereien von Hakenkreuzen und dem Kürzel NSBO tauchen auf dem Wahlkampfmobil von Serdar Yüksel nicht zum ersten mal auf. Die Gruppe NSBO (Nationale Sozialisten Bochum) tritt immer wieder in Verbindung mit den Namen Marcus Schumacher und Andre Zimmer auf. Marcus Schumacher war bei der letzten Bundestagswahl Kandidat im Wahlkreis Bochum II. Andre Zimmer kandidiert im Bochumer Osten und Norden gegen Carina Gödecke als NPD Direktkandidat.
Der Leiter des AK gegen Rechts der Jusos Bochum, Sebastian Hammer, äußerte sich zu dem Vorfall wie folgt:
"Dieser "Angriff" auf Serdar Yüksel passt ins Bild. In diesem Wahlkampf konzentrieren sich die rechten Parteien hauptsächlich auf islamophobe Stimmungsmache. Von Minarettverbot bishin zu Bildung statt Moscheen tummeln sich hier die Parolen. Für uns Jusos ist klar:
Seit 30 Jahren gehören Moscheen ins Bild unserer Stadt Bochum. Moscheegemeinden und die dazugehörigen Muslime und Muslima beteiligen sich an den interreligiösen Dialogen, bringen sich ein, gestalten das zivile Leben in unserer Stadt mit. Die Öffnung dieser Gemeinden und der gegenseitige Dialog tut unserer Stadt gut!
Das ist die Wirklichkeit unserer Stadt seit Jahrzehnten.
Wir haben eine Verantwortung für unsere Gesellschaft:
Die Jusos Bochum wehren sich gemeinsam mit vielen Bochumerinnen und Bochumern, Institutionen, Organisationen, Moscheen, Synagogen und auch Kirchen gegen diese durchsichtigen, verdummenden Angriffe auf unsere multikulturelle Gesellschaft und unsere muslimischen Freunde. Islamophobie, Rassismus und Antisemitismus darf in Bochum keinen Platz haben.
Deshalb am 09. Mai zur Wahl gehen. Beide Kreuze bei der SPD machen. Für ein tolerantes und offenes NRW!"
Gewerkschaften knüpfen sich schwarz-gelb vor
Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, nicht der Krawalle. Das bewiesen heute wieder zehntausende Menschen auf den Plätzen der Republik. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte in vielen Städten zu großen Kundgebungen aufgerufen. Die Redern scholten den Abbau des Sozialstaats und die Machtfülle der Banken und ihrer Manager. Insbesondere CDU und FDP mussten in diesem Zusammenhang natürlich einiges einstecken.[mehr...]
Willy-Brandt-Platz in Bochum, 11.15 Uhr, strahlend blauer Himmel. Zumindest für diese Stunden hatte das Wetter sich entgegen der Vorhersagen zusammengerissen und bot eine fantastische Kulisse für die große Maikundgebung des DGB. Ungefähr 4.000 Menschen waren vor das Rathaus geströmt und erlebten kämpferische Reden der Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, der DGB-Kreisvorsitzenden Ulrike Kleinebrahm und des DGB-Funktionärs Manfred Schallmeyer, der als Hauptredner extra aus Frankfurt angereist war.
Alle drei Redner zeigten sich hoch empört über den zunehmenden Abbau des Sozialstaates, die zunehmende Macht der Banken und ihrer Manager und die zunehmende soziale Ungerechtigkeit. Hauptredner Schallmeyer nahm dabei insbesondere die FDP aufs Korn: Guido Westerwelle, der die Gewerkschaften als „Plage“ bezeichnet habe, sei ein „Go-Go-Girl des Casino-Kapitalismus“, von dem man sich die Lebensleistung ganzer Generationen von Gewerkschaften „nicht in den Dreck ziehen“ lasse. Und auch für die CDU und ihren Ministerpräsidenten hatte Schallmeyer einen Kommentar übrig: "Mieten Sie keinen Ministerpräsidenten, kaufen Sie lieber einen Opel."
Besonders hervor hob Schallmeyer die Bildungspolitik und die enorme Bedeutung, die die Landtagswahl am 9. Mai für diese habe. Dabei bekannte sich Schallmeyer unter Apllaus der Kolleginnen und Kollegen zu den Plänen der Sozialdemokraten: "Wir unterstützen es ausdrücklich, wenn Hannelore Kraft sagt, sie wolle keine Gebühren von der Kita bis zur Hochschule!".
Auch die Jusos Bochum nahmen wie in jedem Jahr an den Demonstrationszügen und der Kundgebung teil: "Das hat einen guten Grund.", so die Vorsitzende Svenja Ludwig. "Wir wollen ein ganz klares Zeichen der Solidarität setzen. Wir stehen zusammen mit den Gewerkschaftsjugenden an vorderster Front im Kampf um soziale Gerechtigkeit! Deshalb ist es uns ein ganz wichtiges Anliegen hier dabei zu sein und Flagge zu zeigen!"
Jusos am Infostand und im Bermudadreieck
Das Wochenende wird heiß. Schuld daran ist nicht das Wetter, oder der Vulkanstaub, sondern die Jusos Bochum, die zum Wahlkampfendspurt noch einmal richtig aufdrehen: Am Freitag und Samstag werden sie in der Innenstadt Infostände und Aktionen durchführen. Die Parole lautet dabei: "Nehmt eure Zukunft selbst in die Hand - geht wählen!"[mehr...]
Der zentrale Infostand der Bochumer SPD in der Innenstadt am Husemannplatz ist in den letzten Wochen vor der Wahl Anlaufpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Wahl und das Programm der SPD informieren wollen. Die Besetzung wechselt täglich - am Freitag sind dann die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten an der Reihe. Locker und offen wollen sie dabei ganz besonders die jüngeren Wähler ansprechen. "Wer nicht zu Infoständen geht, weil dort größtenteils Menschen stehen, die ein paar Jahrzehnte älter sind, als man selbst, der ist am Freitag bei uns genau richtig!", so Svenja Ludwig, Vorsitzende der Bochumer Jusos.
Unter dem Motto "Nehmt eure Zukunft selbst in die Hand - geht wählen!" werden auch am Samstag ab 22 Uhr im Bermudadreieck Flyer verteilt und für die Landtagswahl am 9. Mai geworben. "Uns ist zunächst einmal wichtig, dass unsere Generation diese Chance, ihre Zukunft zu gestalten, nicht verschläft und am 9. Mai von ihre Stimme abgibt.", so Ludwig. So werden die Jusos auch am Busbahnhof auf die Nachtexpresse warten und neben Informationen Kaffee und Saft anbieten. "Das ist natürlich kein besonders guter Ort und erst recht keine gute Uhrzeit, ein politisches Wahlgespräch zu führen. Aber es ist eine gute Gelegenheit auf die Wahl und ihre Bedeutung aufmerksam zu machen. Wer dann Informations- oder Diskussionbedarf hat, ist uns auch in den nächsten Tagen natürlich herzlich willkommen." erklärt Ludwig.
Denn das Wahlkampfprogramm der Jusos Bochum endet mit diesem Wochenende noch lange nicht. Auch an den folgenden Wochenenden werden die Jusos in der Stadt präsent sein, immer auf der Suche nach jungen Menschen, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen wollen.
Hannelore Kraft: "Wir werden kämpfen!"
Die Landtagswahl in NRW ist offen wie nie, eine mögliche Rot-Grüne Koalition im Aufwind. "Es lohnt sich zu kämpfen und wir werden kämpfen!", rief Hannelore Kraft ihren zahlreich erschienenen Genossinnen und Genossen beim Wahlkampfauftakt in Düsseldorf zu. Die Geschlossenheit und den Siegeswillen werden die Sozialdemokraten in den nächsten vier Wochen mit in den Straßenwahlkampf nehmen, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern den Regierungswechsel am 9. Mai herbeizuführen.[mehr...]
Mit Bus und Bahn, dem Auto und sogar dem Fahrrad waren tausende Sozialdemokraten an diesem Samstag (10.04.) nach Düsseldorf gereist um zusammen mit ihrer Spitzenkandidatin Hannelore Kraft das Startsignal für die heiße Phase des Landtagswahlkampfs zu geben. Unterstützt wurden sie dabei von den SPD-Ministerpräsidenten aus der gesamten Bundesrepublik und den beiden SPD-Frontfrauen Manuela Schwesig und Andrea Nahles. Die Botschaft war klar und eindeutig: NRW braucht den Regierungswechsel und nur mit der SPD kann dies gelingen!
Power! Percussion, Best of NRW-Musicals und Culcha Candela brachten die Genossinnen und Genossen in Stimmung, bevor Hannelore Kraft mit ihrer Rede klar machte, worum es am 9. Mai geht und warum es sich lohnt für den Regierungswechsel zu kämpfen. "CDU und FDP haben unser Land heruntergewirtschaftet, in allen Vergleichen hat sich NRW verschlechtert, sei es das Thema Bildung, erneuerbare Energiene oder die wirtschaftliche Lage. Das muss ein Ende haben!", rief die Spitzenkandidatin in den Saal und brachte ihn zum Kochen. „Wir haben ein hartes Stück Arbeit vor uns, doch wenn wir um die Menschen kämpfen, dann können wir den Regierungswechsel herbeiführen!“, brachte es Kraft auf den Punkt. Die Sozialdemokraten und ganz besonders die ebenfalls angereisten Jusos Bochum nahmen die Worte mit und werden ihnen in den nächsten vier Wochen bis zur Wahl Leben einhauchen.
Neuer Ruhr-Juso-Sampler
Endlich ist es soweit! Heute (07. April 2010) erscheint der lang ersehnte und heiß erwartete Ruhr-Juso-Sampler KultRuhr auf dem sich viele Nachwuchsbands aus dem gesamten Pott vorstellen.[mehr...]
Das Projekt hat sich in Gelsenkirchen längst etabliert und geht dort in eine weitere Runde. Die Neuheit ist diesmal der Ruhrgebietsweite Aspekt d.h. Höhere Auflage, Mehr Vielfalt, Mehr Bands, Mehr Städte und vor allem Mehr KultRuhr!
NPD und Pro-NRW Gegendemos
Die Jusos Bochum Treffen sich am Wochende zu verschiedenen Demos, gegen die Naziaufmärsche in ganz NRW. Wer gerne mitkommen möchte kann unten die Termine entnehmen
[mehr...]
Freitag:
Wir treffen uns um 13 Uhr an der Dibergstraße 37 (nähe Schauspielhaus - Hatttingerstr/Bessemerstr)
Beginn der ProNRW-Demo: 14.00 Uhr vor der Islamischen Gemeinde Bochum e.V. in Bochum
Anfahrt: Straßenbahn 308 oder 318 bis Haltestelle Bochum Bergmannsheil Veranstaltung: Kundgebung von der SPD
Unterstützung: UB Herne, Unterstützung durch Falken/Antifa aus GE (über JusosGe)
Samstag:
Treffen am BOCHUMER UB-Büro um 07:40 Uhr!
In Gelsenkirchen gibt es jetzt 4 genehmigte Kundgebungen, die alle um das Schloss Horst (dem Tagungsort von ProNRW) verteilt sind.
Die Kundgebungen sind ab 7 Uhr angemeldet und die Jusos Ge auch ab 7 Uhr da. Da ProNRW (nach neuesten Erkenntnissen) ihre Ankunft im Schloss nicht vor 9 Uhr plant, wäre es schön, wenn sich die teilnehmenden Jusos um 9 Uhr an der Haltestelle Schloss Horst treffen würden.
Sonntag:
Treffen am BOCHUMER UB-Büro um 07:45 Uhr!
Die Demo am Sonntag die durch den DGB und die SPD organisiert wird, startet um 10:30 Uhr am Stadion in Marxloh.
Bei Rückfragen wendet euch bitte über das Kontaktformular an Sebastian Hammer.
Schulfilmfestival Ruhr am 23. März
Wer kennt sie nicht, die alten 16mm Projektoren und die langen Filmnächte mit dem Maulwurf und Aufklärungsfilmen aus der guten alten Zeit? Mit eben einer solchen Filmnacht möchte die Ruhr SPD mit ihrem Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr die Erinnerungen an dies Zeit wecken.[mehr...]
Die SPD Bochum und die Jusos laden darum ein zum Schulfilmfestival Ruhr am
Dienstag, 23. März 2010 um 20.00 Uhr
im ROTTSTR. 5 Theater,
44793 Bochum
Die Menschen des Reviers im Film. Das Ruhrgebiet in bewegten Bildern. Alte Schulfilme, eingebettet in einen literarischen Rahmen mit Kurzgeschichten.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Gerne dürfen auch Freunde, Verwandte und Bekannte mitgebracht werden.
Jusos bestätigen Ludwig als Vorsitzende
Svenja Ludwig bleibt die Vorsitzende der Jusos Bochum. Einstimmig bestätigten sie die Jungsozialisten in ihrer Unterbezirkskonferenz am Samstag und würdigten damit auch die Arbeit des Vorstands im Super-Wahljahr 2009. Als Stellvertreter wurden Ursula Bothe, Sebastian Hammer, Bastian Hartmann, Kathrin Kattler, Adam Palus und Jonathan Ströttchen in den Vorstand gewählt.[mehr...]
Harmonisch und geprägt von großer Einigkeit verlief die Unterbezirkskonferenz der Jusos Bochum am Samstagmittag an der Alleestraße. Dass Svenja Ludwig in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt wurde, stellte keine Überraschung dar. Dass sie aber mit 100 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis einfuhr, das jemals ein Kandidat oder eine Kandidatin erreicht hatte, das löste dann doch einige Emotionen aus: „Ich bin gerade noch etwas durch den Wind. Das hat mich jetzt doch überrascht und macht mich glücklich.“, sagte Ludwig nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses. „Ich verstehe das Ergebnis als großes Lob an den Vorstand und als den Auftrag, die gute und disziplinierte Arbeit aus dem letzten Jahr fortzusetzen.“, so Ludwig weiter.
Auch die abermals angetretenen stellvertretenden Vorsitzenden Bastian Hartmann, Adam Palus und Jonathan Ströttchen wurden mit guten Ergebnissen wiedergewählt. Komplettiert wird der siebenköpfige Vorstand durch Ursula Bothe, Sebastian Hammer und Kathrin Kattler. Jonathan Röder ist als gewählter Sprecher der Juso-SchülerInnen Bochum mit beratender Stimme ebenfalls Teil des neuen Vorstandes. Bereits am Sonntag kam dieser zur konstituierenden Sitzung zusammen. Am Mittwoch soll in der regulären Sitzung der Jusos Bochum gemeinsam mit den Mitgliedern die Marschroute für das Arbeitsprogramm abgesteckt werden.
Mit neuem Sprecher in den Landtagswahlkampf
Neues Team, neuer Sprecher, neue Motivation: Die Juso-SchülerInnen Bochum sind bereit für den Landtagswahlkampf. Mit Jonathan Röder und Kristina Hammer wählte die Projektgruppe der Schülerinnen und Schüler bei den Jusos Bochum ihre neuen Sprecher. Insgesamt besteht das Team der Juso-SchülerInnen nun wieder aus sechs Genossinnen und Genossen.[mehr...]
Eine lange Zeit hatte die Projektgruppe der Juso-SchülerInnen Bochum geruht. Nun starteten sie mit ihrer Mitgliederversammlung am Samstag pünktlich zum Landtagswahlkampf einen neuen Anlauf. Jeweils einstimmig wählte die Gruppe Jonathan Röder zu ihrem Sprecher und Kristina Hammer zu seiner Stellvertreterin. Mit neuem Schwung wollen sie nun in den Landtagswahlkampf gehen und dabei ein besonderes Augenmerk auf ihre Altersgenossen lenken: „Wir wollen auf die Straße, an die Schulen und in die Jugendzentren, um auch Schülerinnen und Schüler für Politik zu begeistern und zu zeigen, dass sich Engagement auszahlt.“, so der neue Sprecher Jonathan Röder. Aber auch inhaltlich, hat die Projektgruppe einiges vor. Die Schulpolitik sei schließlich eines der wichtigsten politischen Themenfelder und wer könne da konkretere Denkansätze liefern, als die Schülerinnen und Schüler selbst, so Röder weiter.
Mit dem Landessprecher der SchülerInnen bei den Jusos, Pat Kreß, hatten sich die Jungsozialisten einen erfahrenen und kompetenten Referenten zu genau diesem Thema eingeladen. Mit ihm diskutierten sie die aktuelle Schulpolitik und die Pläne der SPD für die Zukunft des Schulsystems.
Jusos beim Landesparteitag
Wenn ein Politiker mit 413 von 417 Delegierte zum Vorsitzenden seiner Partei gewählt wird, dann denkt man zunächst an autoritäre Systeme und spricht von sozialistischen Wahlergebnissen. Der Landesparteitag der SPD in NRW zeigte am Freitag aber, dass solche Ergebnisse auch aus dem tiefen Vertrauen in die Kandidaten, aus Zuversicht und Kampfeslust entspringen können. Hannelore Kraft erhielt bei ihrer erneuten Wahl zur Landesvorsitzenden 99% aller Stimmen und erreicht damit ein absolutes Traumergebnis. Auch die Bochumer Jungsozialisten waren dabei.[mehr...]
Kämpferisch, engagiert und klar in ihrer Linie präsentierte sich die alte und neue Vorsitzende der SPD in NRW vor ihrer Wiederwahl auf dem Landesparteitag am Freitag in Dortmund. Neben Carina Gödecke, der Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden im Osten, konnten Gerd Salewski, Heinz-Martin Dirks und Jonathan Ströttchen zusammen mit den über 400 anderen Delegierten und Gästen aus ganz NRW erleben, wie Hannelore Kraft die Westfalenhalle zum Kochen brachte und das Publikum mit ihrer Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und der besten und vor allem gebührenfreien Bildung von den Stühlen riss. Die Stimmung schlug sich dann auch im Wahlergebnis nieder, das Kraft selbst „auch nicht in dieser Form erwartet hätte.“ Sie forderte ihre Partei auf zusammen mit ihr um jede Stimme zu kämpfen und machte klar, dass die Wahl keinesfalls schon entschieden sei.
Neben der Landesvorsitzenden wählte der Parteitag ihre vier Stellvertreter Britta Altenkamp, Marc Herter, Ute Vogt und Jochen Ott, sowie ihren Generalsekretär Mike Groschek und Schatzmeister Norbert Römer. Auch das Landeswahlprogramm wurde einstimmig verabschiedet.
Die Agenda 2010 muss weiterentwickelt werden
Den Mittwochabend den Jusos Bochum wird Bernd Faulenbach, Vorsitzender der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand und Ehrenvorsitzender der SPD Bochum, so schnell nicht vergessen. Mit seinen Ausführungen und der Bewertung der Agenda 2010 entfachte er eine lebhafte und teilweise kontroverse Diskussion. In einem waren sich aber alle einig: die Agenda 2010 muss immer wieder angepasst und weiterentwickelt werden.[mehr...]
Die Agenda 2010 und ihre Auswirkungen sind für die Sozialdemokratie ein äußerst wichtiges und viel diskutiertes Thema. Im Rahmen des Neuanfangs in der SPD haben sich auch die Jusos Bochum mit der Agenda und ihren Perspektiven für die Zukunft beschäftigt. Am letzten Mittwoch hielt mit Bernd Faulenbach dann auch ein äußerst erfahrener und kompetenter SPD-Politiker ein Referat zum Thema „Die Agenda 2010 in der Geschichte der Sozialdemokratie“ und lieferte die Grundlage für eine äußerst lebhafte und fruchtbare Diskussion. Offen und selbstkritisch diskutierte Faulenbach mit den Jungsozialistinnen und Jungsozialisten den Missbrauch der so genannten 1-Euro-Jobs, die Frage über Sinn und Zweck von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und den Erfolg der sozial- und wirtschaftspolitischen Maßnahmen. So verschieden die Ansätze und Meinungen teilweise waren, im Grundsatz stimmten alle überein: „Harz IV abzuschaffen und das alte System wieder einzuführen ist Unfug. Stattdessen müssen die Maßnahmen und Reformen immer wieder überprüft und weiterentwickelt, auf die Menschen und ihre Bedürfnisse angepasst werden.“, so die zusammenfassenden Worte der Juso-Vorsitzenden Svenja Ludwig.
Doch auch die Frage „Hat die Agenda 2010 die SPD kaputt gemacht?“ wurde nicht außen vor gelassen. Die Antwort jedoch, war unumstritten und glasklar. „Die Agenda ist ein Einschnitt, wie es ihn schon öfter gab, wenn Sozialdemokraten sozialpolitische Reformen durchführen mussten. Aber sie ist mit Sicherheit kein Todesurteil.“, so Faulenbach. Insgesamt bewertete Faulenbach die Situation aber etwas anders, als viele der jungen Mitglieder: „Die Agenda allein ist nicht verantwortlich für Stimmenverluste und Austritte. Es ist auch nicht richtig, dass es den meisten Menschen heute entscheidend schlechter geht, als vor zehn Jahren.“, meint Faulenbach. Einig waren sich der langjährige Vorsitzende der Bochumer SPD und die Jusos dann aber in dem vielleicht wichtigsten Punkt: Die SPD muss sich erneuern. Sie muss zurück an die Basis und gemeinsam ein Politikkonzept entwerfen, dass möglichst vielen Menschen in unserem Land ein friedliches, würdiges und gerechtes Leben ermöglicht.
Bündis gegen Nazi Aufmarsch
Der Bundesverband der Jusos, die Grüne Jugend und Solid sind Mitglied im Bündnis "Dresden nazifrei". Wir der Juso Unterbezirk Bochum solidarisieren uns mit den GegendemonstrantInnen des diesjährigen Naziaufmarsches am 13. Februar 2010 in Dresden.
Anlässlich des Jahrestages der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten im Februar 1945 planen Nazis aus ganz Europa einen Marsch durch die Stadt. Im letzten Jahr marschierten fast 7.000 RassistInnen und AntisemitInnen durch Dresden. Ihr „Gedenken“ leugnet die Verbrechen und die Ermordung von Millionen Menschen durch den Nationalsozialismus auf widerlichste Weise und versucht, Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des Zweiten Weltkriegs umzudeuten. Der verbrecherische Zweite Weltkrieg ging von Nazi-Deutschland aus![mehr...]
Der Geschichtsrevisionismus dieser menschenverachtenden Gruppierungen muss ein Ende finden. Allerdings hat die Stadt Dresden hierfür noch keine Handhabe gefunden.
In Berlin und Dresden gab es zahlreiche Hausdurchsuchungen gegen antifaschistische Initiativen - natürlich müssen Gegen-Aktionen geordnet und gewaltfrei ablaufen - doch müssen friedliche Blockaden und Aufklärungsflyer in Dresden erlaubt sein um dem braunen Treiben Einhalt zu gebieten.
Wir, die Zivilgesellschaft dürfen, sollten und müssen unseren Protest zum Ausdruck bringen.
Wenn wir ins Jahr 2009 zurückschauen sehen wir einen brutalen Angriff auf einen heimkehrenden friedlichen Jusobus.
Gewalt von rechts muss verurteilt und verhindert werden!
Auch in diesem Jahr werden Jusos aus ganz Deutschland gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften, aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden den braunen Massen friedlich aber bestimmt entgegentreten - Wir dürfen den Nazis den Kampf um die Straße nicht überlassen.
Die Gegendemonstration wird vom Juso-Unterbezirk Bochum und vor allem vom AK gegen Rechts unterstützt und die Mobilisierung befürwortet, getreu dem Motto:
"Nie wieder Krieg! - Nie wieder Faschismus!"
JUSOS Bochum starten Nachwuchssampler
Das Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in Bochum im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 sich mit Kultur beschäftigen ist klar. Das Besondere hierbei ist: Es passiert ruhrgebietsweit.
Wir suchen für eine runde Scheibe mit NachwuchskünstlerInnen und -bands coole Musiker aus Bochum um auf einem Sampler zu erscheinen auf dem sich Bands aus dem gesamten Ruhrgebiet tummeln.[mehr...]
Entsprechend rufen die Bochumer Jusos gemeinsam mit den Ruhr-Jusos dazu auf, bis zum 12.Februar 2010 "GEMA-Freie" Titel einzureichen. Diese Titel können zusammen mit einer kurzen Selbstdarstellung der Band per Post an das SPD-Büro, Alleestr. 144, 44793 Bochum oder per Mail an info@jusos-bochum.de geschickt werden.
„Der Sampler wird in Zusammenarbeit mit Jusos aus anderen Städten des Ruhrgebiets produziert, damit erhöhen wir die Auflage des Samplers und die jeweiligen örtlichen Newcomer werden über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.“, erklärt Svenja Ludwig, Vorsitzende der Jusos Bochum.
"Ziel ist die Fertigstellung der CD im Frühjahr 2010. Jugendkultur ist für uns Jusos von besonderer Priorität. Junge Bands brauchen eine Möglichkeit sich zu präsentieren", fordert Sebastian Hammer, einer der Juso-Arbeitskreisleiter.
"Wir haben die Chance die Musiklandschaft mit guten jungen Bands zu erweitern und die Bochumer Musikszene, aber auch die des Ruhrgebiets aufzumischen und zu rocken", schließt Svenja Ludwig.
Wir wünschen ein frohes neues Jahr 2010!
Die Jusos Bochum und der Arbeitskreis Internet wünschen allen Genossinnen und Genossen und Gästen unserer Website einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr! Wir bedanken uns für das Engagement in den letzten Wahlkampfmonaten, die Hilfe und Mitarbeit. Wir haben gezeigt, dass wir Jusos hier in Bochum etwas auf die Beine stellen können. Lasst uns auch im nächsten Jahr mit dem gleichen Engagement und Geschlossenheit an die Arbeit gehen, dann werden wir auch weiter erfolgreich sein. Wir wünschen euch Glück, Gesundheit und Erfolg und hoffen euch schon bald wieder zu sehen!
Neuer Juso-Stadtbezirk
Mit einer Mitgliederversammlung hat sich in der letzten Woche die Juso-AG Bochum-Mitte gegründet.
Als Untergliederung der Jusos Bochum auf Stadtbezirksebene wollen die Genossinnen und Genossen einen Beitrag zur jugendfreundlichen Kommunalpolitik und zur Erneuerung der SPD leisten.
[mehr...]
Die 18 erschienenen Mitglieder wählten Patrick Dörr zu ihrem Vorsitzenden, er gehört auch dem Vorstand der Jusos Bochum an.Die AG stellt für junge Genossinnen und Genossen, wie auch für alle interessierten Jugendlichen, ein weiteres Angebot dar, die Jusos in Bochum kennenzulernen und mitzuarbeiten.
Der Vorstand der Jusos Bochum begrüßte die Gründung der Stadtbezirks-AG: "Es ist gut und wichtig, dass wir Jusos möglichst präsent sind, auch in den einzelnen Stadtteilen. Wenn wir so noch mehr Jugendliche für die politische Arbeit bei den Jusos gewinnen können, kann eine solche AG ein guter Schritt nach vorn sein."
Weitere Informationen und aktuelle Termine der Juso-AG Bochum-Mitte finden sich auf der Homepage: Jusos Bochum Mitte
Neue Juso Website geht Online - Hilfe erwünscht !
Nach langer Arbeit gehen die Jusos Bochum ab dem 01.01.2009 mit ihrer neuen Internet Seite ans Netz. Wie gewohnt ist diese unter www.jusos-bochum.de zu finden.
Die neue Website bietet bessere Bedienbarkeit und ist um einiges Übersichtlicher als die Veraltete Version. Nun mit dabei ist auch eine eigene Bildergalerie , womit nun auf externe Dienste wie Flickr bald verzichtet werden kann.
Wenn du fragen zur neuen Seite hast schreib uns einfach hier (AK Internet). Auch über Kritik , Feedback oder Verbesserungsvorschläge würden wir uns freuen , schreibt uns einfach ![mehr...]
Folgende Vorzüge bietet die neue Website:
- Eigene Bildergalerie
- Einfache Kontaktformulare
- Kontakt Möglichkeiten mit dem Vorstand
- Nachrichten Archiv
- Shadowboxes (Bild Vergrößerung bei Klick)
- Detaillierte Wegbeschreibung via Google Maps
- Seite "Arbeitskreise"
- Linkliste
- Ausklappbarer Text im News Bereich
- Ausklappbare Kontaktformulare
- Direkte Kontakt Möglichkeit mit den Webmastern
- Übersichtliches Design
Bildungsstreik
Der Juso-Unterbezirk Bochum spricht der Studierendenschaft der Uni Marburg und der Uni Münster sowie allen streikenden Universitäten in Deutschland seine Solidarität aus.Europaweit werden derzeit Hochschuleinrichtungen besetzt. Den Anstoß hat die Besetzung aller großen österreichischen Universitäten gegeben, deren Studierende für ein offenes, durchlässigesund gerechtes Bildungssystem und freien Zugang zur Bildung demonstrieren.[mehr...]
Wir brauchen mehr Partizipation der Studierendenschaft, Nachbesserungen am Bologna-Prozess und gleiche Bildungschancen für alle, unabhängig von Geschlecht, Religion, Kultur und anderen sozialen Faktoren. Wir müssen uns wehren gegen die Ökonomisierung von Bildung und kämpfen für Beitragsfreiheit von der KiTa bis zur Hochschule. Denn: Wer Bildung kürzt, wird Dummheit ernten.
Solidarische Grüße von den Jusos Bochum
Svenja Ludwig
(Vorsitzende der Bochumer Jusos)
Jusos bekunden ihre Solidarität mit Opelanern
Schichtwechsel bei Tor I – Der Eingang zum Werk ist nahezu leer gefegt, abgesehen von der Traube an Journalisten, welche sich um den eben angekommenen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen Jürgen Rüttgers scharen. Daneben, am Eingang für die Werksarbeiter, eine kleine Gruppe die ihre Solidarität den Opelaner kundtun will – die Jusos Bochum.[mehr...]
Einige Journalisten fragen, warum man hier bei diesem Regen stehen würde, es wurde sogar der Hinweis gegeben, dass der Ministerpräsident auf der anderen Seite ins Werk kommen würde. Svenja Ludwig, die Bochumer Juso-Vorsitzende, dazu: „Wir stehen hier nicht um in die Presse oder mit Jürgen Rüttgers zu sprechen. Wir wollen zu den Opelanern – einfach zeigen, dass wir da sind, dass wir hinter Ihnen stehen.“
Nach einer Stunde im Regen kommt Opel-Europabetriebsrat Klaus Hemmerling und beglückwünscht die Jusos für die gelungene Aktion und dankt für das Engagement. Auch die Presse wird auf die kleine Gruppe Jungsozialistinnen und Jungsozialisten vor Ort aufmerksam. So titelt der WDR am Nachmittag: „Unterstützung in schweren Zeiten“ - „Sorge um Bochum hat auch die Jungsozialisten mobilisiert. Im Dauerregen begrüßen sie die Opelaner mit ihren roten Fahnen. "Wir wollen die unterstützen, auch wenn die Chancen nicht gut stehen", sagt Svenja Ludwig. Opel Bochum sei für sie "Identifikation und Zukunft". Wenn es nach Nokia jetzt auch noch die Autofabrik treffen würde, "dann geht hier eigentlich gar nichts mehr", sagt die Juso-Ortsvorsitzende.“ Und auch die NRZ bewundert das Engagement der Jusos welche sich nicht um den Medienrummel, sondern um die Arbeiterinnen und Arbeiter kümmerten:„Das Wetter passt zur Stimmung: Über dem Opelwerk in Bochum hängen schwarzdunkle Wolken. Trotzdem harren fünf Mitglieder der Jusos tapfer mit ihren Fahnen im Regen aus. „Mit unserer Anwesenheit wollen wir unsere Solidarität mit den Opelanern ausdrücken”, sagt Svenja Ludwig, Vorsitzende der Jusos in Bochum“ Fest steht für die Jusos Bochum eins: Liebe Opelaner, wir lassen euch nicht im Regen stehen.
General Motors stoppt Verkauf von Opel
Mit großer Bestürzung und Verwunderung haben die Jusos Bochum die Entscheidung des GM-Verwaltungsrates, Opel nun doch nicht zu verkaufen, aufgenommen. Die Jungsozialisten sind empört über die Sprunghaftigkeit und Unzuverlässigkeit des US-Konzerns, vor allem mit Blick auf die eindeutigen Signale und Zugeständnisse der Belegschaft, die noch am Dienstag, mit einem Lohnverzicht von 265 Millionen Euro, den Weg für den Verkauf frei gemacht hatte. Nun droht GM sogar mit der Einleitung eines Insolvenzverfahrens, sollte es zu Streiks an den Opel Standorten kommen. [mehr...]
Die Jugendorganisation der SPD erklärte sich am Mittwochabend solidarisch mit den Opelmitarbeitern und fordert endlich Sicherheit und eine Zukunftsperspektive für die Beschäftigten. „Es ist eine Frechheit, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst für Monate in einem Zustand der totalen Unsicherheit zappeln zu lassen, um dann nach weiteren Zugeständnissen der Belegschaft einen Rückzieher zu machen. Das ist ein Schlag ins Gesicht!“, so die bestürzte Vorsitzende der Jusos Bochum, Svenja Ludwig.
Die Bochumer Jungsozialisten zeigten sich besonders empört über die Umgangsweise des US-Konzerns mit seinen Beschäftigten. Die Androhung eines Insolvenzverfahrens bei Streiks der Belegschaft, sei ein absolut nicht nachzuvollziehender Fehltritt der Konzernleitung, der das Klima zwischen Konzern und Mitarbeitern nicht gerade verbessere. „Wer Harmonie und Zusammenarbeit fordert und gleichzeitig einen Tritt nach dem anderen über den Atlantik schickt, den kann man nicht ernst nehmen. Wir stehen voll hinter den Kolleginnen und Kollegen bei Opel und können die Reaktionen der Betriebsräte gut nachvollziehen und unterstützen.“, so Ludwig.
Auch die Zukunft des Bochumer Standorts scheint nach der Strategieänderung des US-Konzerns wieder fraglich. Zwar wird verlautet, es gebe für das Bochumer Werk interessante Optionen, doch den Jusos Bochum reicht dies nicht als sichere Zusage des Erhalts für die Beschäftigten: „General Motors ist unglaubwürdig! Das hat der Konzern am Mittwoch mal wieder absolut überzeugend bewiesen.“, so Ludwig.
Doch auch die Landes- und Bundesregierung fordern die Jungsozialisten nun auf, sich klar erkennbar und mit aller Kraft für die deutschen Standorte einzusetzen: „Wir können uns den netten Ton nicht länger leisten, wir müssen hart für die Opelaner und ihre Familien kämpfen. Das fordern wir auch von Frau Merkel und Herrn Rüttgers.“
Jusos Bochum fordern Sarrazin zum Rücktritt auf
Der ehemalige Berliner SPD-Finanzsenator Dr. Thilo Sarrazin fiel bereits in der Vergangenheit durch häufig abfällige Äußerungen gegenüber sozialen Randgruppen auf. Diesmal hat das derzeitige Vorstandsmitglied der Bundesbank übertrieben. Das Landeskriminalamt Berlin prüft gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft, ob der Anfangsverdacht wegen Volksverhetzung besteht. Der Zentralrat der Juden, wie auch Bundesbank-Präsident Axel Weber, haben Sarrazin den Rücktritt nahe gelegt. Einige SPD-Angehörige fordern ein Parteiordnungsverfahren bzw. den Parteiausschluss. Die Jusos Bochum schließen sich den Rücktrittsforderungen an.
Steinmeier begeistert Bochum
Er kam, sprach und begeisterte - Frank-Walter Steinmeier, der SPD-Kanzlerkandidat, sprach in Bochum auf dem Dr.-Ruer-Platz und konnte bei den Bochumer Bürgerinnen und Bürgern ordentlich Punkte sammeln. Soziale Gerechtigkeit für alle, kostenfreie Bildung vom Kindergarten bis zur Hochschule, Atomausstieg und eine klare Klimapolitik für die Zukunft - das waren die Themen am Montagnachmittag. Blauer Himmel, letzte warme Sonnenstrahlen, ein mit 2500 Menschen sehr gut gefüllter Dr.-Ruer-Platz - es war ein optimaler Nachmittag für den Wahlkampfhöhepunkt der Bochumer SPD. [mehr...]
Und der angekündigte Redner passte genauso wunderbar in diese Atmosphäre: Der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier machte auf seiner Wahlkampftour Station in der Bochumer Innenstadt. Mit seiner Rede sprach er den 2500 Bochumer Bürgerinnen und Bürgern aus dem Herzen. Er machte klar, was Deutschland blühte, wenn Schwarz-Gelb am Sonntag an die Macht kommen würde. Privat vor Staat auf ganz großer Linie, Sozialabbau, Steuererleichterungen für die Reichen auf Kosten der Arbeiter und des Mittelstandes, Abschaffung der wenigen hart erkämpften Mindestlöhne und ein Zurück zur Atomenergie. Das wollen auch die Bochumer nicht, was durch viel Applaus und Jubel deutlich wurde. Steinmeier stellte auch die Alternativen der SPD da. Nämlich eine klare Linie im Umgang mit hochmütigen und gierigen Managern und Banken, klare Regeln für die Wirtschaft, Steuererhöhungen und Bildungssoli für die außerordentlich gut Verdienenden, Mindestlöhne für alle Branchen und die Abschaffung der Atomenergie und den schrittweisen Übergang zu erneuerbaren Energien. Die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten deutlich ihre Zustimmung und machten lautstark klar, dass sie Steinmeier und die SPD unterstützen. Auch Du hast am Sonntag die Wahl: Schwarz-Gelb und damit ein Zurück zum Beginn und den Ursachen der Krise, zu einem ungerechten Staat und zu einer gefährlichen Energiepolitik, oder der Weg in eine sichere und sozial gerechte Zukunft mit Frank-Walter Steinmeier und der SPD? Wir werben um Deine Stimme!
Jusos Bochum bei Betriebsrätekonferenz und IGBCE
Es waren zwei tolle Veranstaltungen, die die Jusos Bochum in der letzten Woche erleben durften. Zum einen die Betriebsrätekonferenz mit dem SPD-Arbeits- und Sozialminister Olaf Scholz und zum anderen eine Podiumsdiskussion der IGBCE mit den Kandidaten zur Bundestagswahl 2009. Das große Anliegen der Jusos war natürlich auch und vor allem ihre beiden Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer und Gerd Bollmann zu unterstützen. Die Ausführungen des SPD-Ministers Olaf Scholz vor der Betriebsrätekonferenz über Arbeits- und Sozialpolitik wurden von den versammelten Gewerkschaftern äußerst wohlwollend aufgenommen.[mehr...]
Teilweise konnte Scholz die Kolleginnen und Kollegen wahrlich mitreißen und begeistern. An diesem Abend wurde noch einmal ganz deutlich: Die SPD steht zu den Gewerkschaften und die Gewerkschaften zur SPD. Auch bei der Podiumsdiskussion der IGBCE zur Bundestagswahl zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Hier konnte der Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer auch im Duell mit seinen Kontrahenten auftrumpfen und ganz klar machen, dass es für die Arbeiter keine Alternative zur SPD gibt. Ebenfalls bezeichnend: Die CDU schaffte es nicht, einen Vertreter zur Diskussion zu entsenden, die FDP hatte gar nicht auf die Einladung reagiert. Die IGBCE quittierte dies mit bösen Worten: "Wir Gewerkschafter wissen, was wir von so einem Verhalten zu halten haben und wie wir damit umgehen."
UBK am 09.09.2009
Am Abend des 09. Septembers schien der Sitzungsraum sehr voll, beinahe alle Plätze waren besetzt. Das hatte allerdings weniger mit einem Wunder zu tun, als mit der für diesen Abend angesetzten Unterbezirkskonferenz (UBK). Und die hatte es in sich: Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten aus Bochum gaben sich eine neue Satzung, wählten ein neues Vorstandsmitglied und diskutierten und verabschiedeten ihr Arbeitsprogramm. Bei der Wahl des neuen Vorstandsmitglied konnte Patricia Boczek die meisten Stimmen auf sich vereinigen.Ihre Wahl außerhalb der turnusmäßigen Vorstandswahlen war möglich da ein Platz im Juso-Vorstand unbesetzt geblieben war.[mehr...]
Der Juso-Vorstand beglückwünschte sein neues Mitglied und freut sich nun auf die Zusammenarbeit. Die neue Satzung und das Arbeitsprogramm der Bochumer Jusos wurde von der UBK konstruktiv diskutiert, an einigen wenigen Stellen wurden die Entwürfe des Unterbezirksvorstands ergänzt.
Die Beschlüsse, die neue Satzung und das Arbeitsprogramm werden in Kürze auf dieser Homepage veröffentlicht.
Wir feiern in den Wahltag - ohne Flatrate
Wenn am morgigen Samstag um 22 Uhr die Türen des Riff im Bermudadreieck aufgehen, dann steht nur noch eine Nacht zwischen den Jungwählerinnen und Jungewählern und der Kommunalwahl 2009. Für diese Nacht haben sich die Jusos Bochum etwas ganz besonderes ausgedacht: Die Jugendorganisation der SPD organisiert eine Wahlparty für alle Jungwählerinnen und Jungwähler ab 18 Jahren im Riff. Es soll getanzt, gesungen und gefeiert werden ohne Ende. Aber natürlich auch ohne Flatratesaufen. [mehr...]
"Wir wollen uns jungen Leuten nach 4 Wochen harter Wahlkampfkost einfach mal eine ganz andere Atmosphäre bieten.", so Svenja Ludwig, Vorsitzende der Jusos Bochum. "In der letzten Nacht vor der Wahl soll gefeiert werden, denn ein Wahltag - das ist wirklich ein Grund dazu.", so Ludwig weiter.
Völlig unpolitisch wird die Party jedoch nicht bleiben. Ein kleiner Infostand der Jusos soll im Außenbereich noch letzte Informationen zur Kommunalwahl geben. Auch die Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und einige Ratskandidaten werden für Gespräche zur Verfügung stehen. Schließlich sollen möglichst viele Partygänger am Sonntag auch wählen gehen: "Es ist völlig klar, dass wir mit dieser Aktion auch nochmal auf die Wahl aufmerksam machen wollen. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, dass die junge Generation die Zukunft mitgestaltet und wählen geht.", so Jonathan Ströttchen, Pressebeauftragter der Jusos Bochum.
Und noch eines ist den Jungesozialisten ganz wichtig: "Bei uns gibt es keine Flatrate-Gutscheine und keine Komasaufangebote, schon gar nicht für Minderjährige. Wir sind uns unserer Verantwortung an dieser Stelle sehr bewusst.", so Ströttchen weiter.
Jusos beim zentralen Infostand
Da staunten die Passanten nicht schlecht, als sie, gerade vertieft in ihrem Einkaufsbummel, mitten in der Innenstadt auf drei blaue Planschbecken stießen. Wer sich auf die außergewöhnliche Wahlkampfidee einließ - der wird am 30. August wahrscheinlich SPD wählen - für kostenfreie Bildung und Mittagessen an Schulen. [mehr...]
Aber auch darüberhinaus hatten die Bochumer Jusos einiges zu bieten, als sie am Dienstag, den 11. August, wieder einmal den zentralen Infostand der SPD Bochum besetzten.Neben den Planschbecken und Wahlkampfwürfeln, hatte der Juso Bulli aus Düsseldorf auch wieder eine Straßenzeitung im Gepäck.
Die Bochumer Jusos hatten den Wahlkampfbus, der nun wieder durch ganz NRW tourt, extra für diesen Tag gebucht. "Wenn schon, denn schon!", lautete das Motto. Wenn die Jusos am Infostand seien, dann müsse das für alle beteiligten auch anders sein als sonst - außergewöhnlich eben. Auch am kommenden Wochenende stehen den Jusos Bochum wieder viele Wahlkampfaktionen bevor. Neben den diversen Infoständen am Wochenende, die um Mithilfe der Jungsozialisten gebeten haben, wird es in der Nacht auf Sonntag wieder eine Nachtexpressaktion am Bochumer Hauptbahnhof geben.
BuKo vom 19.-21.6.2009 in München
NRW bringt endlich wieder 2 Vorstandsmitglieder in den Bundesvorstand
Der diesjährige Bundeskongress der Jusos unter dem Motto Gemeinsam mehr war ein Erfolg für die 65 Delegierten des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. NRW brachte die beiden nominierten Vertreter Sina Tiedtke und Sascha Vogt aus NRW bei den Wahlen als stellvertretende Vorsitzende auf Bundesebene durch. Der dritte Kandidat aus NRW Holger Lachmann konnte nicht genug Stimmen für sich gewinnen. Der Landesvorstand, wie auch die Delegation sprachen sich mehrheitlich dafür aus offiziell nur 2 Leute zu nominieren um sich gute Chancen zu erhalten.[mehr...]
Die amtierende Bundesvorsitzende Franziska Drohsel vom Landesverband Berlin wurde mit 69% der Stimmen in ihrem Amt für ihre Arbeit der vergangenen 2 Jahre bestätigt. Die Jusos Bochum gratulieren ihr, wie allen gewählten herzlich.
Neben den beiden VertreternInnen aus NRW wurden auch Ralf Höschele (Berlin), Simone Burger (Bayern), Michael Clivot (Saarland), Martin Margraf (Thüringen), Sonja Pellin(Rheinland-Pfalz), Bettina Schulze (Baden-Württemberg) zu stellvertretenden Vorsitzenden, sowie Kathrin Münch (Berlin) zur Bundesgeschäftsführerin gewählt.
Die Wahlen zeigen erneut, dass der linke Kurs, welchen der Bundesvorstand um Franziska Drohsel einschlug der richtige Weg war. Dies untermauert auch die Begeisterung für den kürzlich durchgeführten Linkswende Kongress der Jusos zum 40 jährigen Jubiläum., stellte Sebastian Hammer fest.
Gäste auf dem Parteitag waren Franz Müntefering und Frank Walter Steinmeier, welche die Jusos auf den kommenden Bundestagswahlkampf einstimmten. Trotz starker Kritik aus Reihen der Jusos, versprach Franziska Drohsel einen leidenschaftlichen Wahlkampf um eine Koalition aus CDU und FDP zu verhindern.
Außerdem gab es Grußworte von Katy Hübner (Jugendsekretärin der IGBCE) und Christian Ude (SPD-Oberbürgermeister von München). Die Rede von Karsten D. Voigt dem ehemaligen Juso-Bundesvorsitzenden (1969-Linkswende) wurde frenetisch bejubelt.
Im Antragsbereich hat NRW weitestgehend seine Anträge und Voten bestätigt gefunden. Ein guter Antrag zum Anstoß einer Kampagne zu Umwelt und Energie wurde von der Delegation zurückgezogen, als eine klare Positionierung zur Steinkohle gestrichen wurde.
Eine große Diskussion gab es auch um die Anträge E8 und E13, welche sich inhaltlich um den Nahost-Konflikt und die aktuelle Eskalation drehten. Uneinig war man sich bei den Juso-Linken, ob das uneingeschränkte Verteidigungsrecht und der Schutzraum Israels, eine Einbeziehung aller politischen Kräfte vor Ort (einschließlich Hamas) im politischen Diskurs zur Friedensfindung zulässt.
Desweitern gab es einige gute Anträge im Bereich Gleichstellung und Quote, welche breiten Zuspruch aus allen Teilen erfuhren, sowie Anträge zum Thema Gegen Rechtsextremismus. Zuletzt brachte NRW noch einen Antrag zum Thema Mobilität und öPNV ein, welcher ebenfalls vom Kongress verabschiedet wurde.
Eure Delegierten aus dem Juso-Unterbezirk Bochum Svenja Ludwig und Sebastian Hammer zogen eine positive Bilanz aus dem Bundeskongress. Man hat klar gemacht, dass man trotz einiger Unstimmigkeiten, im Wahlkampf voll hinter der SPD steht, dies ist wichtig auch in Anbetracht der Tatsache, dass erstmalig die Jusos den kompletten Jugendwahlkampf der SPD gestalten., so Svenja Ludwig unsere Juso-Unterbezirksvorsitzende.
Buntes Familienfest mit den Roten
Der Himmel am frühen Sonntagmorgen hatte kaum mehr als ein tristes grau zu bieten und selten stach ein heller blauer Fleck hervor. Doch dank der vielen Roten wurde es dann doch noch ganz schön bunt am Ümminger See. Die SPD im Bochumer Osten veranstaltete an diesem 09. August ihr traditionelles Familienfest am Ümminger See. Auch die Jusos Bochum waren mit von der Partie.[mehr...]
Als am frühen Morgen die ersten Bühnenelemente in den Bulli geladen wurden, da sah es noch ganz so aus, als würde das Wetter Umfragen glauben und die Sozialdemokraten im Regen stehen lassen.
Doch ließ man sich davon nicht beirren und veranstaltete mal wieder ein großes Familienfest, was trotz des nicht berauschenden Wetters außerordentlich gut besucht wurde. Natürlich darf bei solch einem Fest auch die politische Komponente nicht fehlen. Die Jusos Bochum boten mit ihrem Infostand den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit sich über die anstehenden Wahlen zu informieren, Fragen zu stellen und zu diskutieren.
Auch die Bochumer Spitzenpolitiker Ottilie Scholz (Oberbürgermeisterin), Thomas Eiskirch (MdL und Vorsitzender der SPD Bochum), Gerd Bollmann und Axel Schäfer (MdB) waren anwesend. Die Vorsitzende des Stadtbezirks Carina Gödecke freute sich zudem sehr darüber die Vorsitzende der NRW SPD Hannelore Kraft im Bochumer Osten begrüßen zu können.
Die SPD-Politiker gaben sich kämpferisch und zuversichtlich: „Vier Millionen Arbeitsplätze bis 2020 sind möglich. Sicherlich werden wir auf dem Weg dahin auch einige wieder verlieren, aber wir machen uns Gedanken und legen nicht einfach die Hände in den Schoß.“, so die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion NRW, Hannelore Kraft. „Man muss sich die Frage stellen, ob wir Arbeitsplätze wollen, um jeden Preis. Und genau das wollen wir Sozialdemokraten, denn Arbeitsplätze sind der Schlüssel, auch und vor allem hier im Ruhrgebiet.“, so Kraft weiter.
Europakandidat im Bermudadreieck
Der 30 Mai war für den Europakandidaten Bernhard Rapkay ein ganz besonderer Tag. Im Rahmen eines 12h-Wahlkampfes besuchte der SPD-Kandidat die Städte seines Wahlkreises so auch Bochum. Gegen 19 Uhr wurde das Bermudadreieck von Rapkay und etwa 20 jungsozialisten in knallroten T-Shirts - im wahrsten Sinne des Wortes - besetzt. [mehr...]
Die Aktion Wohnzimmer Europa machte ihrem Namen alle Ehre. Mitten in der längsten Partymeile des Ruhrgebiets waren Sofas und Tischchen aufgebaut und luden ein zum Hinsetzen und Diskutieren. Dabei ging es vor allem darum junge Menschen auf die Europawahl am siebten Juni aufmerksam zu machen. Viele Menschen in unserem Alter wissen noch nichts von der Wahl, oder glauben, sie sei nicht wichtig. Dabei geht es um unsere Zukunft und am siebten Juni haben wir die Chance, sie nach unseren Wünschen zu gestalten., so Svenja Ludwig, die Vorsitzende der Bochumer Jungsozialisten. Bochum war die vorletzte Station auf Bernhard Rapkays Weg durch den Wahlkreis. Bereits um 11 Uhr hatte er mit den Jusos den 12h-Wahlkampf in Selm eröffnet. Die letzte Aktion war eine Kneipentour in der Dortmunder Innenstadt sein.
Wahlkampfhöhepunkt mit Münte und Martin Schulz
Viele fieberten diesem Tag lange entgegen: der 25.05. sollte ein besonderer Tag werden - Wahlkampfhöhepunkt mit Bernhard Rapkay, Martin Schulz und Franz Müntefering. Drei Namen, die auch Juso Herzen höher schlagen lassen. Besonders der allseits beliebte Parteivorsitzende wurde sehnlichst erwartet.[mehr...]
Es sollte eine große Kundgebung werden. "Die Jusos haben in der gesamten Innenstadt keinen Zweifel daran gelassen, dass Franz und Martin heute hier sein werden.", dankte der Unterbezirksvorsitzende Thomas Eiskirch und spielte damit auf die 400 Plakate, die die Jusos an drei Tagen platziert hatten. Und tatsächlich kamen sie dann auch. Zwar mit etwas Verspätung, dafür aber umso stimmungsvoller begrüßt, brachten Franz Müntefering und Martin Schulz die als Schutz vor dem Regen aufgesuchte Kirche zum Kochen. Besonders Martin Schulz konnte mit seiner scharfen und aufrüttelnden Rede die Zuhörer begeistern und seinen Genossinnen und Genossen Mut und Kraft für die letzten Tage bis zur Europawahl am 07.06. geben.
Neben den Bochumer Jusos hatten auch viele andere junge Menschen den Weg zu der Veranstaltung gefunden. "Wenn wir mit solchen Veranstaltungen das Interesse junger Menschen für Politik steigern können, dann freut uns das sehr und gibt uns Zuversicht für den Wahlkampf.", so die Juso-Vorsitzende Svenja Ludwig während der Veranstaltung. "Insgesamt glaube ich, dass unsere Inhalte und Forderungen für junge Menschen gut und richtig sind. Und wenn sie dann noch so toll verpackt und präsentiert werden, kann kaum mehr etwas schiefgehen.", so Ludwig weiter.
Und tatsächlich bietet das Programm der Sozialdemokraten Jugendlichen viele Antworten auf ihre ganz speziellen Fragen und Probleme. So steht zum Beispiel die Forderung nach gebührenfreier Bildung im Mittelpunkt des Wahlprogrammes. Auch die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien und das eindeutige Ja zum Atomausstieg sind wichtige Punkte im Europaplan der Sozialdemokraten für die nächsten Jahre.
Nach langem Warten gab es dann am späten Abend für die Jungsozialisten auch noch die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung und zum Fototermin mit den beiden Spitzenpolitikern. Für alle Beteiligten hatte sich der Tag also auf irgendeine Art und Weise gelohnt.
Bochumer Seniorentag 2009
Es ist schon zur Tradition geworden: Seit vielen Jahren richtet Die "AG 60plus" den Bochumer Seniorentag aus. So auch in diesem Jahren. Viele Bochumer Mandatsträger und Spitzenpolitiker waren gekommen. Auch die Bochumer Jusos waren mit ihrem Infostand mit von der Partie. [mehr...]
Zwar fällt naturgemäß kein Juso unter die Bezeichnung "Senioren", jedoch war es den Jungsozialisten besonders wichtig auch den "alten Hasen" ihre volle Unterstützung zu demonstrieren. Denn "die Probleme, die wir momentan haben und die jetzt noch auf uns zukommen, können wir nicht alleine lösen. Wir müssen es zusammen anpacken!", betonte auch die Vorsitzende Svenja Ludwig.
Auch viele Bochumer Mandatsträger, wie die Bundestagsabgeordneten Bollmann und Schäfer, und die Landtagsabgeordneten Gödecke und Eiskirch, sowie die Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz, hatten den Weg in die Mensa der Hinerich-Böll-Schule gefunden. Im Mittelpunkt der Diskussion stand natürlich die anstehende Europawahl. Auch am Infostand der Jusos konnten viele interessante und wichtige Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt werden.
Jusos beim Wahlkampfauftakt mit Laura Garavini
Der Abend des 08. Mai stand unter dem Motto Für ein soziales Europa gegen Rechts! und sollte der Wahlkampfauftakt der Bochumer SPD zu den Europawahlen werden. Auch die Jusos Bochum waren mit vielen Mitgliedern dabei und trugen ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei: Auf- und Abbau, eben die Aufgaben, für die wir Jusos prädestiniert sind, wurden von den Jusos gemeinsam mit Mitarbeitern aus dem UB-Büro absolviert. Doch auch inhaltlich konnte Svenja Ludwig, die Vorsitzende der Bochumer Jusos, Ansichten und Meinungen der Jusos in die Veranstaltung einfließen lassen. Für ihr Grußwort erntete sie von den zahlreichen Gästen und Genossen/innen viel Beifall. [mehr...]
Die Diskussion über die aktuelle Lage Europas und dessen Zukunft u.a. mit der italienischen Abgeordneten Laura Garavini, brachte auch den Jusos viele interessante Informationen und neuen Diskussionsstoff, auch und insbesondere für den nun anstehenden Straßenwahlkampf. So waren die mitgekommenen Mitglieder am Ende des Abends auch sehr zufrieden: Wir haben hier heute einen interessanten Abend mit interessanten Menschen erlebt und konnten nebenbei auch wieder ein wenig Präsenz zeigen jetzt freuen wir uns alle auf den Wahlkampf., ließ Svenja Ludwig im Anschluss an die Veranstaltung verlauten.
Jusos Bochum starten in den Wahlkampf
Zwei ihrer Mittwochstreffen nutzten die Bochumer Jusos um im Rahmen eines Workshops Ideen der besonderen Art für den Europawahlkampf zu entwickeln. Aber auch die altbewährten Nachtexpressaktionen, Infostände am Husemannplatz und große Plakatieraktionen stehen wieder auf dem Programm. Den ersten Testlauf haben die Jusos mit ihrem Informationsstand am Tag der Arbeit schon bestanden.
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Abwechslungsreich und außergewöhnlich soll der Wahlkampf in diesem Jahr werden. Die Ideensammlung der JungsozialistInnen umfasst vor allem auch Aktionen aus dem Bereich Guerilla-Marketing. Auch Nachtexpressaktionen und der städteübergreifende 12-Stunden-Wahlkampf sind terminiert und vorbereitet. Insgesamt erhoffen sich die Bochumer Jusos, dass wir mit unseren Aktionen viele und vor allem auch junge Menschen ansprechen und ihnen zeigen können, dass gerade jetzt wichtig ist, wer in Europa regiert und wer nicht!, so die Vorsitzende Svenja Ludwig.
Das Bürgerfest am ersten Mai rund um die zentrale Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz stellte dabei für die Bochumer Jusos die erste große Bewährungsprobe dar. Der Infostand der JungsozialistInnen wurde wunderbar angenommen und war stets gut besucht. Viele Jusos hatten an diesem Tag den Weg in die Innenstadt gefunden und zeigten zusammen mit ihrem Vorstand große Präsenz. Die vielen Jusos und die super Organisation machen Hoffnung für den Wahlkampf. Viele Bürgerinnen und Bürger haben uns wahrgenommen, sind mit uns ins Gespräch gekommen und haben uns ermuntert und unterstützt so macht das Spaß!, freute sich die Vorsitzende Svenja Ludwig.
Jusos Bochum wählen neuen Vorstand
Die Jusos Bochum haben eine neue Spitze: Svenja Ludwig wurde am Samstag ohne Gegenstimme zur neuen Unterbezirksvorsitzenden gewählt. Neben ihr zogen fünf Stellvertreter in den neuen Vorstand ein.
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Die Wahlen fanden am Samstag im Unterbezirksbüro der Bochumer SPD im Rahmen der ersten Unterbezirkskonferenz des neuen Jahres statt. Die Jungsozialisten sprachen der 22-jährigen RUB-Studentin mit einem Traumergebnis ihr vollstes Vertrauen aus. Unter dem Applaus der versammelten Juso-Mitglieder nahm Ludwig ihr neues Amt mit Freude und voller Tatendrang an. Auch die Bochumer Mutterpartei, im Tagespräsidium vertreten durch ihren stellvertretenden Vorsitzenden Thorsten Kröger, gratulierte und wünschte der neuen Vorsitzenden und dem neuen Vorstand alles Gute und viel Erfolg für das neue Jahr.
Als stellvertretende Vorsitzende wurden gewählt: Patrick Dörr, Jonathan Ströttchen, Adam Palus, Bastian Hartmann und Suzanne Vallei. Zusätzlich wurden auf der Unterbezirkskonferenz Delegierte zur Landeskonferenz und zum Landesausschuss gewählt. Dort werden die Jusos Bochum durch Ronja Inhoff, Svenja Ludwig, Sebastian Hammer und Patrick Dörr vertreten. Thorsten Kröger präsentierte als Wahlkampfleiter der Bochumer SPD die Wahlkampfstrategie für die anstehenden Wahlkämpfe.
Der neue Vorstand trat noch am Samstag zu einer ersten kurzen Sitzung zusammen und ging bereits am Sonntag in Klausur. Die Vorstandsmitglieder hatten in ihren Bewerbungen als besondere Arbeitsschwerpunkte die bevorstehenden Wahlkämpfe, öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederbetreuung genannt. Ein ganz besonderes Anliegen des neuen Vorstands sei es auch, den Kontakt und die Zusammenarbeit zur Bochumer SPD wieder zu verstärken und mit ihr gemeinsam in das Superwahljahr zu ziehen.
Svenja Ludwig betonte, sie wolle allen danken, die im letzten Jahr mitgearbeitet haben. Ich möchte euch bitten uns auch weiterhin so toll zu unterstützen., so Ludwig weiter. Die SPD ist die stärkste Partei Bochums und wir Jusos sind das Sprachrohr der Jugend. Lasst uns zusammen in die Wahlkämpfe ziehen und sie für uns entscheiden!
Jusos gegen Wahltrickserei
Die Jusos Bochum sprechen sich klar für eine Zusammenlegung der Kommunalwahl mit der Bundestagswahl aus! Es entspricht dem Bürgerwillen, dass die Kommunalwahlen möglichst kurz vor der Konstituierung der dann neu gewählten Räte und möglichst günstig durchgeführt werden. Umso mehr freut uns das Urteil des Verfassungsgerichts, welches den Bürgerwillen stärkt und den Plänen der Landesregierung eine klare Absage erteilt, den Wahltermin aus wahlstrategischen Gründen vorzuziehen. "Nun steht die Landesregierung in der Pflicht, die Wahl zum einzig sinnvollen Termin, das heißt zusammen mit der Bundestagswahl, stattfinden zu lassen. Ein separater Termin würde nicht nur ca. 42 Millionen Euro mehr Kosten, sondern ist den Wählerinnen und Wählern auch im Superwahljahr 2009 schwer zumutbar", so Ronja Inhoff, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Bochum."